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Umwelt

KAMERUN: Meer ertränkt Tourismus
Von Monde Kingsley Nfor Kribi, Kamerun, 25. Juli (IPS) - Pierre Zambo ist Manager eines Hotels in Kribi, einer Stadt in der kamerunischen Südregion am Golf von Guinea. Einst fanden sich in seinem Haus etwa 100 Gäste die Woche ein. "jetzt können wir schon froh sein, wenn 50 kommen", meint er. Die 50.000 Einwohner von Kribi leben von der Landwirtschaft, vom Fischfang und Tourismus.
KLIMA: Waldrechte für lokale Gemeinschaften als Waffe gegen Erderwärmung
Von Carey L. Biron – Mit Bild Washington, 24. Juli (IPS) – Überall dort, wo lokale Gemeinschaften mit Waldrechten ausgestattet sind, ist die Entwaldungsrate deutlich niedriger als dort, wo der Schutz des Baumbestands von staatlichen oder privaten Stellen kontrolliert wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die die Stärkung der Waldrechte lokaler Gemeinschaften als wichtige Waffe im Kampf gegen den Klimawandel bewirbt.
LIBANON: Dürre verschärft Flüchtlingskrise
Von Mona Alami Beirut, 23. Juli (IPS) – Im Libanon gefährdet eine schwere Dürre die Ernährungssicherheit der ärmeren Bevölkerungsgruppen einschließlich der mehr als eine Million Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien.
ENTWICKLUNG: Katastrophen vernichten Armutsbekämpfungserfolge – Verbindliches CO2-Reduktionsziel für Post-MDG-Agenda gefordert
Von Stephen Leahy – Mit Bild Uxbridge, Kanada, 23. Juli (IPS) – Im Kampf gegen Hunger und extreme Armut steht die Menschheit auf verlorenem Posten, wenn sie sich nicht auf ein konkretes CO2-Reduktionsziel festlegt. Darauf haben Entwicklungs- und Klimaexperten hingewiesen, die an den Verhandlungen über die künftigen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) beteiligt waren.
INDIEN: Dornige Zeiten für die Rosenindustrie– Hohe Lizenzgebühren für europäische Züchter belasten Branche
Von Keya Acharya – Mit Bild Bangalore, 22. Juli (IPS) – Sorgsam gehegte Rosenpflanzen, die in säuberlich gezogenen Reihen gepflanzt, tröpfchenweise bewässert und von kleinen Sprinklern befeuchtet werden, wachsen nahe Bangalore in klimatisierten Gewächshäusern. Die hohen Glaskuppeln werden regelmäßig zur Belüftung geöffnet. Jedes Jahr werden von der südindischen Stadt aus etwa zehn Millionen Schnittrosen in alle Welt exportiert.
MEXIKO: Bauern gegen Genbohnen
Von Emilio Godoy – Mit Bildern Mexiko-Stadt, 16. Juli (IPS) – Manuel Alvarado gehört zu einer Mehrheit mexikanischer Bauern, die keine Notwendigkeit für die Einführung genmodifizierter Bohnen sehen. Tatsächlich wurden in dem lateinamerikanischen Land noch nie so viele Bohnen produziert wie heute.
NAHOST: Terrassengärten im Westjordanland trotz Welterbe-Status in Gefahr – Israels Sperrwall soll durch Gebiet von Battir führen
Von Ido Liven Battir, Westjordanland, 16. Juli (IPS) – Kaum hat die Weltkulturorganisation die historischen Terrassengärten der palästinensischen Ortschaft Battir im Westjordanland zum Welterbe erklärt, ist Gefahr in Verzug. So soll hier, inmitten der malerischen Landschaft, das neue Teilstück des israelischen Sperrwalls hochgezogen werden.
ENTWICKLUNG: Der friedliche Übergang vom Nuklear- ins Solarzeitalter
Ein Kommentar von Hazel Henderson* - Mit Bild In diesem Kommentar schreibt Hazel Henderson, Zukunftsforscherin und Expertin für alternative Ökonomien, wie die systematischen Zusammenbrüche in unserer heutigen Zeit alten und neuen Plänen von Futuristen und Weltbürgern zum Durchbruch verhelfen könnten.
NICARAGUA: Hungertragödie im Anmarsch
Von José Adán Silva – Mit Bild Managua, 14. Juli (IPS) – In Nicaragua bahnt sich eine Hungerkrise an. Das zweitärmste Land Lateinamerikas, das zudem zu den zehn Ländern der Welt gehört, die am anfälligsten für die Folgen des Klimawandels sind, leidet unter den Auswirkungen des ENSO-Klimaphänomens, das dem zentralamerikanischen Land mitten in der Regenzeit eine Dürre beschert hat.
GHANA: Sheabutter sichert Frauen Lebensunterhalt – Doch Holzkohleproduktion gefährdet Baumbestand
Von Albert Oppong-Ansah – Mit Bild Tamale, Ghana, 14. Juli (IPS) – Der Karité- oder Sheabutterbaum, dessen Früchte in der Schokoladen- und Kosmetikherstellung verwendet werden, bietet Frauen in mehreren Regionen Ghanas eine wichtige Einnahmequelle. Das Überleben der Spezies ist aber gefährdet, da viele Bäume gefällt und zu Holzkohle verarbeitet werden.
ENTWICKLUNG: Ärmste Länder wollen in Post-2015-Agenda besonders berücksichtigt werden
Von Thalif Deen – Mit Bild New York, 9. Juli (IPS) – Die 48 ärmsten Länder der Welt wollen integraler Bestandteil der neuen Entwicklungsagenda werden. So müssten die Post-2015 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) stärker auf sie zugeschnitten sein, als dies bei den Millenniumsentwicklungszielen (MDGs), der Fall gewesen sei.
COSTA RICA: 'Grüne Gerechtigkeit' - Umwelttribunal zum Schutz der Artenvielfalt
Von Diego Arguedas Ortiz – Mit Bild Puntarenas, Costa Rica, 4. Juli (IPS) – Der Biologe Juan Sánchez lenkt einen Geländewagen über eine staubige Straße im Südosten Costa Ricas. Mit Juristen und Umweltexperten ist er zu einem Gehöft unterwegs, dessen Besitzer einen Mangrovenwald zerstört haben soll. Sánchez arbeitet für das Umwelttribunal TAA, das in dem zentralamerikanischen Land über die Einhaltung der Naturschutzgesetze wacht.
UMWELT: US-Sanktionen gegen Mosambik gefordert – Regierung der Komplizenschaft mit Wilderern bezichtigt
Von Carey L. Biron – Mit Bild Washington, 4. Juli (IPS) – Umweltschützer in den USA haben Präsident Barack Obama aufgefordert, Handelssanktionen gegen Mozambik zu verhängen. Sie werfen den Behörden des südostafrikanischen Landes vor, die Jagd auf Elefanten und Nashörner im Süden des Kontinents zu begünstigen.
INDONESIEN: Höchste Entwaldungsrate nach Brasilien – Bislang kein Thema für die Präsidentschaftskandidaten
Von Sandra Siagian– Mit Bild Jakarta, 3. Juli (IPS) – Die drittgrößte Demokratie der Welt bereitet sich derzeit auf die Präsidentschaftswahlen am 9. Juli vor. Aus klimapolitischer Sicht kein Anlass zur Freude, wie Umweltschützer meinen. Denn keiner der Kandidaten hat sich bisher den Kampf gegen den Klimawandel und dessen Folgen auf seine Fahnen geschrieben.
LIBERIA: Wenn das Meer kommt – Slumbewohner brauchen neue Bleibe
Von Wade C. L. Williams – Mit Bild Monrovia, 2. Juli (IPS) – Mary B., die eigentlich anders heißt, besaß einst einen Laden in West Point, einem dichtbesiedelten Elendsviertel in Liberias Hauptstadt Monrovia, wo sie nicht weit vom Meer entfernt alkoholische Getränke verkaufte. Doch weil im Mai der immer zudringlicher werdende Atlantik die Küstenregion des westafrikanischen Landes überspülte, ist sie nun mittel- und obdachlos.
BARBUDA: Ringen mit der rauen See – Klimawandel zwingt Inselbewohner zum Handeln
Von Desmond Brown – Mit Bild Codrington, Barbuda, 1. Juli (IPS) – Das 1.800 Einwohner zählende Eiland Barbuda, Teil des karibischen Inselstaates Antigua und Barbuda, sucht derzeit nach adäquaten und nachhaltigen Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel. Denn die Folgen der globalen Erderwärmung werden in diesem Teil der Welt besonders deutlich spürbar sein.
NEPAL: Ansturm auf 'Viagra des Himalaja' – Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Pilzsammlern
Von Naresh Newar – Mit Bild Kathmandu, 30. Juni (IPS) – Im westnepalesischen Nepal sind derzeit mehr als 100.000 Menschen unterwegs, um Jagd auf einen als 'Viagra des Himalaja' bekannten Pilz zu machen. Das angebliche Aphrodisiakum ist so heißt begehrt, dass es zu regelrechten Revierkämpfen mit Todesfolge kommt.
KLIMA: Graswurzel-Lösungen beim Katastrophenschutz gefragt – Asiatische Ministerkonferenz zeigt globalen Trend
Von Kalinga Seneviratne – Mit Bild Bangkok, 27. Juni (IPS) – Mit dem Fokus ihrer Abschlusserklärung auf kommunale Lösungen ist die Sechste Asiatische Ministerkonferenz zur Reduzierung der Katastrophenrisiken (AMCDRR) in Bangkok dem internationalen Trend gefolgt, bei der Bewältigung der durch den Klimawandel bedingten Gefahren stärker auf Graswurzellösungen zu setzen.
SIMBABWE: 18.000 Zwangsevakuierte aus dem Chivi-Becken vor humanitärer Katastrophe
Von Davison Mudzingwa und Francis Hweshe – Mit Bildern Masvingo, Simbabwe, 27. Juni (IPS) – Der Mond scheint schwach, während eine Gruppe von Menschen um ein Lagerfeuer hockt und sich erzählt, wie alles begann. Als der alte Mann die Stimme erhebt, hören alle zu.
SENEGAL: Der schmale Grat zwischen Umwelt und Entwicklung
Von Doreen Akiyo Yomoah – Mit Bild Dakar, 24. Juni (IPS) – Die Regierung des senegalesischen Präsidenten Macky Sall hat sich die Industrialisierung des westafrikanischen Landes vorgenommen. Doch Experten mahnen zu Vorsicht. Es sei ratsamer, Entwicklung und Umweltschutz miteinander zu harmonisieren.
AFRIKA: Beschneidungen in wasserarmen Regionen – Forscher findet Zusammenhang
Von Joshua Kyalimpa – Mit Bildern Kampala, 23. Juni (IPS) – Könnte vielen afrikanischen Frauen die weibliche Genitalverstümmlung (FGM) erspart bleiben, wenn sie Zugang zu Wasser hätten? Gut möglich, meint der ugandische Wissenschaftler Gwada Okot Tao, der sich näher mit den Gewohnheiten von 20 ethnischen Gruppen des Kontinents beschäftigt hat. Zwischen sämtlichen Formen der Beschneidung, die auf dem Kontinent praktiziert werden, und der Verfügbarkeit von Wasser sieht er einen Zusammenhang.
NICARAGUA: UN-Biosphärenreservat und indigene Mayagna vom Aussterben bedroht
Von José Adán Silva – Mit Bild Managua, 23. Juni (IPS) – Mehr als 30.000 Mitglieder der indigenen Gemeinschaft der Mayagna in Nicaragua sind wie ihre Wälder, die sie seit Jahrhunderten bewohnen, vom Aussterben bedroht, sollte die Zerstörung des Bosawas-Biosphärenreservates ungehindert weitergehen. Das UNESCO-Reservat ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Zentralamerikas und das drittgrößte der Welt.
UMWELT: Visionspapier für nachhaltige Papierproduktion
Von Carey L. Biron – Mit Bild Washington, 20. Juni (IPS) – Mehr als 120 Umweltgruppen aus aller Welt haben ein umfassendes Visionsdokument vorgelegt, das aufzeigt, wie sich nachhaltige Reformen im gesamten Papiersektor einführen, stärken und umsetzen lassen.
SÜDSUDAN: Krieg frisst Wildtiere
Von Charlton Doki – Mit Bild Juba, 18. Juni (IPS) – Im Südsudan haben sich Staatspräsident Salva Kiir und sein ehemaliger Vize Riek Machar zwar auf ein Ende des Bürgerkriegs und die Bildung einer Übergangsregierung innerhalb der nächsten zwei Monate geeinigt. Doch für viele wildlebende Tiere kommt der Schulterschluss zu spät. Im jüngsten Land der Welt hat der Konflikt die Fauna stark dezimiert.
CHILE: Energiesektor in der Krise – Regierung setzt auf Flüssiggas
Von Marianela Jarroud – Mit Bild Santiago, 18. Juni (IPS) – Seit April hat Argentinien seine Gasexporte nach Chile kontinuierlich reduziert und das Nachbarland damit in eine schwere Energiekrise gestürzt. Zehn Jahre später scheint nun eine Lösung des Energieproblems in Sicht.
PAKISTAN: Energie aus Kohle – Dabei sind saubere Alternativen durchaus vorhanden
Von Farrukh Zaman und Chaitanya Kumar – Mit Bild Karachi/Neu-Delhi, 16. Juni (IPS) – Die andauernde Energiekrise ist derzeit eines der größten Probleme in Pakistan. Den Schätzungen zufolge fehlen dem südasiatischen Land etwa 6.000 Megawatt Strom – mit verheerenden Folgen für den Industriesektor. Kohlekraftwerke sollen Abhilfe schaffen.
TANSANIA: Solarmütter bringen Licht in ihre Dörfer
Von IPS-Korrespondenten – Mit Bildern New York, 12. Juni (IPS) – "Meine Mutter war meist zu Hause. Doch seit ihrer letzten Reise ist sie viel unterwegs. Sie ist jetzt Ingenieurin und Gemeindeführerin", berichtet ein zehnjähriges Mädchen aus Chekeleni, einem Dorf im südtansanischen Bezirk Mtwara. "Wenn ich groß bin, möchte ich auch wichtig sein. Vielleicht werde ich Präsidentin."
CHILE: Absage an umstrittenes Wasserkraftprojekt in Patagonien
Von Marianela Jarroud – Mit Bild Santiago, 11. Juni (IPS) – Nach sechsjährigen Protesten und zahlreichen Gerichtsverfahren gegen das umstrittene Wasserkraftwerksprojekt 'HidroAysén' im südchilenischen Patagonien hat die Regierung in Santiago das Vorhaben jetzt storniert.
KIRIBATI: Präsident kauft Land in Fidschi für Klimaflüchtlinge
Von Christopher Pala – Mit Bildern Naviavia, Fidschi-Inseln, 10. Juni (IPS) – Naviavia ist ein kleines abgelegenes Dorf auf der zweitgrößten Fidschi-Insel Vanua Levu, das im Fall der Fälle zu einer Anlaufstelle für Klimaflüchtlinge aus dem Nachbarland Kiribati werden soll.
MEXIKO: Dammprojekt in Feuchtgebiet - Artenvielfalt in Gefahr
Von Emilio Godoy – Mit Bild Mexiko-Stadt, 10. Juni (IPS) – Im nordwestmexikanischen Bundesstaat Najarit soll ein Wasserkraftwerk entstehen – mit verheerenden Folgen für das Feuchtgebiet 'Marismas Nacionales'. Naturschützern zufolge wird das Dammprojekt 'Las Cruces' 90 Prozent der Sedimente zurückhalten, mit denen der Fluss San Pedro die Mangrovenwälder speist.
KENIA: Klimarahmengesetz nimmt Gestalt an
Von Miriam Gathigah – Mit Bild Nairobi, 6. Juni (IPS) - Daniel Njau, ein Kleinbauer aus dem Landkreis Nyeri in Zentralkenia, steht vor einer schweren Entscheidung. Entweder er baut weiter Tee an, der unter den Folgen des Klimawandels leidet, oder aber er sattelt um auf klimaresilientere Agrarprodukte.
VENEZUELA: Durst trotz Wasserreichtum
Von Humberto Márquez Caracas, 5. Juni (IPS) – Obwohl Venezuela über 520 Flüsse verfügt, herrscht in einigen Teilen des Landes Wasserarmut: Die Wasserhähne sind leer, oder das kostbare Nass ist nur stundenweise erhältlich. Für viele Städter bedeuten Mangel oder schlechte Wasserqualität, dass sie die teuren Dienste von Wasserwagen in Anspruch nehmen müssen.
ENERGIE: 'Lasst es Licht werden' – Vor allem durch nachhaltigen Strom
Von Thalif Deen – Mit Bild New York, 4. Juni (IPS) – Wenn es Nacht wird, versinken mehr als 1,3 Milliarden Erdenbürger in Ermangelung von Strom in tiefster Dunkelheit. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon will diesen Menschen, die vorwiegend in Entwicklungsländern leben, bis 2030 – also weit über sein Mandatsende 2016 hinweg - dabei helfen, Zugang zu vorwiegend sauberer Energie zu erhalten.
EL SALVADOR: Ländliche Gemeinden kämpfen für komplettes Bergbauverbot – Rückenwind von neuer Regierung
Von Edgardo Ayala – Mit Bildern San Isidro, El Salvador, 3. Juni (IPS) – Bergbau ist für El Salvador keine Option. Das zumindest sagen der neue Staatspräsident Salvador Sánchez Cerén und seine Umweltberater. Hintergrund ist der durchaus erfolgreiche Kampf mehrerer Minen-Anrainer, die die negativen Folgen der Rohstoffförderung nicht hinnehmen wollen und ein komplettes Bergbauverbot anstreben.
SÜDAFRIKA: CO2-Emissionssteuer geplant – Handel mit Klimazertifikaten soll Industrie entgegenkommen
Von Brendon Bosworth – Mit Bildern Kapstadt, 30. Mai (IPS) – Um den Ausstoß von Klimagasen zu drosseln, will die südafrikanische Regierung Klimaverschmutzer künftig mit einer CO2-Emissionssteuer belegen. Auf diese Weise soll das Land, das auf der internationalen Skala der gewichtigsten Emittenten auf Platz zwölf liegt, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Volkswirtschaft vollziehen. Doch die Einführung der Steuer lässt auf sich warten.
PAZIFIK: Fidschi-Inseln regionaler Vorreiter bei Umsiedlung von Klimaflüchtlingen
Von Catherine Wilson – Mit Bild Sydney, 27. Mai (IPS) – In der Pazifikregion zwingt der Klimawandel immer mehr Menschen zur Umsiedlung. Da das ansteigende Meer Süßwasserquellen und Agrarland verunreinigt, werden Küstenbereiche unbewohnbar.
PUERTO RICO: Blühende Landschaften – Biobauern wollen Agrarwirtschaft aus der Krise führen
Von Carmelo Ruiz-Marrero – Mit Bild San Juan, 26. Mai (IPS) – Der Agrarsektor in Puerto Rico steckt tief in der Krise. Vor 100 Jahren hatte er zu 71 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt dieses US-amerikanischen Außengebietes beigetragen. Inzwischen liegt der Anteil bei nur noch einem Prozent. Die Zahl der in der Landwirtschaft Beschäftigten ist von mehr als 260.000 Menschen im Jahr 1914 auf derzeit etwa 19.000 gesunken.
BALKAN: Überschwemmungen verbinden - Ex-Jugoslawen eilen sich zu Hilfe
Von Vesna Peric Zimonjic – Mit Bild Belgrad, 22. Mai (IPS) – Auf dem Balkan hat die schlimmste Flutkatastrophe der letzten 120 Jahre bisher an die 50 Menschenleben gefordert und zehntausende Bosnier, Kroaten und Serben vertrieben. Doch die Not schweißt bekanntlich zusammen – auch in Ex-Jugoslawien. So waren Slowenen und Kroaten zusammen mit Mazedoniern und Montenegrinern als erste in den Katastrophengebieten Bosniens und Serbiens zur Stelle.
UMWELT: Lokale Gemeinschaften verursachen Bergbau- und Erdölunternehmen Milliardenverluste
Von Stephen Leahy – Mit Bildern Uxbridge, Kanada, 19. Mai (IPS) - Konflikte mit lokalen Gemeinschaften über die Ausbeutung von Mineralien und Erdöl bescheren den Unternehmen jährlich Verluste in Milliardenhöhe. Wie aus einem ersten Expertengutachten über die Kosten solcher Konflikte hervorgeht, hat ein einziger Konzern binnen zwei Jahren fast sechs Milliarden US-Dollar eingebüßt.
GUYANA: Regierung setzt auf Mangroven als Barriere gegen Flut – Wachstum von Küstenvegetation gefördert
Von Desmond Brown – Mit Bildern Georgetown, 15. Mai (IPS) – Landwirtschaft spielt seit jeher eine wichtige Rolle bei der sozioökonomischen Entwicklung Guyanas, mit Suriname einer der beiden südamerikanischen Mitgliedsstaaten der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM). Mehr als ein Fünftel trägt der Agrarsektor zum nationalen Bruttoinlandsprodukt bei. Um das Land vor Überschwemmungen zu schützen, fördert die Regierung natürliche Barrieren wie Mangroven.
INDIEN: Mit traditionellem Wissen durch die Sturmsaison
Von Malini Shankar - Mit Bild Port Blair, Andamanen, Indien, 15. Mai (IPS) – Im Mai und November fegen normalerweise die stärksten Wirbelstürme über die Anrainerstaaten am Golf von Bengalen in Südostasien. Die Regierungen ergreifen im Vorfeld eine Reihe von Schutzvorkehrungen. Die Wasser- und Nahrungsnotvorräte müssen aufgestockt, die Schutzräume instandgesetzt und Menschen rechtzeitig evakuiert werden
BANGLADESCH: Mit dem Hochbunker gegen Zyklone
Von Verena Kern – Mit Bildern Khulna, Bangladesch, 14. Mai (IPS/klimaretter.info*) - Gabura ist die Region im Südwesten Bangladeschs, die vor fast genau fünf Jahren vom Zyklon 'Aila' am schwersten getroffen wurde. Zwölf Stunden lang tobte 'Aila' Ende Mai 2009 in Zyklonstärke über dem Landstrich, drei Meter hohe Flutwellen rissen Menschen, Tiere, Hütten, Bäume mit sich fort. Noch heute sind Spuren der damaligen Verwüstungen zu sehen. Versalzene Felder, ausgehöhlte Böden, tote Bäume und Hütten, die nur notdürftig repariert wurden.
PAZIFIK: Kiribati verbietet kommerziellen Fischfang in Meeresschutzgebiet – Bestände stark dezimiert
Von Christopher Pala - Mit Bild Washington, 13. Mai (IPS) – Der Präsident des pazifischen Inselstaates Kiribati, Anote Tong, und sein Kabinett wollen den kommerziellen Fischfang innerhalb des Staatsgebietes ab Ende des Jahres verbieten. Sollten die neuen Pläne umgesetzt werden, könnten sich die stark angegriffenen Fischbestände wieder erholen und ihren ursprünglichen Umfang erreichen. Das Schutzgebiet der Phoenixinseln (PIPA), das etwa die Größe des US-Bundesstaates Kalifornien hat, besteht aus unberührten, unbewohnten Atollen.
TRINIDAD UND TOBAGO: Staatlicher Ölkonzern will CO2-Fußabdruck verkleinern
Von Jewel Fraser – Mit Bild Port of Spain, 9. Mai 2014 (IPS) - Trinidad und Tobago steht in dem zweifelhaften Ruf, einer der zehn weltgrößten Pro-Kopf-CO2-Emittenten zu sein. Mitverantwortlich dafür ist die petrochemische Industrie, der Motor der Wirtschaft des karibischen Inselstaates. Der staatliche Erdölkonzern 'Petrotrin' will nun seinen Kohlendioxid-Fußabdruck verkleinern.
TANSANIA: Holzkohleproduktion gefährdet Wälder – Umweltschützer für begrenzte Legalisierung
Von Kizito Makoye - Mit Bild Daressalam, 8. Mai (IPS) – In Tansania treten Umweltschützer für eine begrenzte Legalisierung der Holzkohleproduktion ein. Damit reagieren sie auf das Scheitern von Bemühungen, den lokalen Handel mit dem landesweit zum Kochen genutzten Energieträger zu unterbinden.
MYANMAR: 'Der politische Wille ist da' – Regierung ergreift Klima- und Katastrophenschutzmaßnahmen
Von Amantha Perera – Mit Bild Rangun, 7. Mai (IPS) – In den Jahren 2008 bis 2013, als Myanmar noch weitgehend vom Rest der Welt abgeschottet war, erlebte das südostasiatische Land eine Reihe verheerender Naturkatastrophen, denen es hilflos ausgeliefert war. Der reformorientierte Ministerpräsident Thein Sein hat mehrere Gesetze und Maßnahmen eingeführt, um die Schäden zu begrenzen.
CHILE: Das Wasser aus dem Süden gegen den Durst der Bergbauindustrie im Norden
Von Marianela Jarroud und Orlando Milesi – Mit Bild Santiago, 6. Mai (IPS) – In Chile sind drei privatwirtschaftliche Initiativen geplant, die den trockenen Norden des Landes mit Flusswasser aus dem Süden versorgen sollen. Vor allem sollen die Vorhaben den Durst der Bergbauindustrie im Lande stillen, dem größten Kupferproduzenten der Welt.
LANDWIRTSCHAFT: Neue Generation herbizidresistenter Agrarpflanzen vor der Zulassung
Von Carey L. Biron – Mit Bild Washington, 5. Mai (IPS) – In den USA steht eine neue Generation herbizidresistenter Nutzpflanzen vor der Zulassung. Wie aus Washington zu hören ist, tritt die biotechnologische Landwirtschaft mit drei neuen genmanipulierten Mais- und Sojasorten in die nächste Phase.
INDIEN: Guppy-Zucht zur Eindämmung von Malaria – Mückenfressende Fische als biologische Waffen gegen Tropenkrankheit
Von Stella Paul - Mit Bild Mangalore, Südindien, 2. Mai (IPS) – Sampreeth Monteiro ist erst 13 Jahre alt. Doch das, was er zu sagen hat, stößt bei seinen Nachbarn zunehmend auf Interesse. "Kauft einen Guppy, er wird alle Moskito-Larven in eurem Haus fressen", sagt der Junge aus der südindischen Stadt Mangalore. "Ihr werdet dann keine Malaria mehr bekommen."
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in der Dritten Welt, Aha tut es. Nachdrücklich!
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Europa-Haus MARIENBERG
 
Magazin zur Entwicklungspolitik
Das Magazin wird vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung herausgegeben
 
GLOBALOM MEDIA Information – Communication – Publishing Agency
 
Welthungerhilfe
Die Welthungerhilfe leistet Hilfe aus einer Hand: von der schnellen Nothilfe nach einer Katastrophe bis zu langfristigen Projekten mit einheimischen Partnern.
 
VENRO
 
Friedricht Ebert Stiftung
Die Friedrich- Ebert- Stiftung (FES) wurde 1925 als politisches Vermächtnis des ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert gegründet
 
SEF
Die Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) ist eine überparteiliche und gemeinnützige Einrichtung, die 1986 auf Initiative von Willy Brandt unter der Mitwirkung des damaligen Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten Johannes Rau gegründet wurde.