|
|
|
1
|
30.07.2010 13:44:50
|
UMWELT: Ölbohrungen wichtiger als Wale Australien vernachlässigt Meeresschutz
Von Stephen de Tarczynski
Melbourne, 30. Juli (IPS) Vor den Parlamentswahlen am 21. August ist in Australien eine Debatte über die Offshore-Förderung von Erdöl und -gas entbrannt. Nicht zuletzt das Ölunglück im Golf von Mexiko hat die Australier auf die Risiken vor ihrer eigenen Küste aufmerksam gemacht. Die Küstengewässer sind essentieller Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, die durch eine ähnliche Katastrophe ernsthaft bedroht wären.
|
|
2
|
29.07.2010 15:00:49
|
 |
GUATEMALA: Überschwemmungen und Dürre - Klimawandel verschärft Hungerproblem
Von Danilo Valladares
Guatemala-Stadt, 29. Juli (IPS) In dem Dorf Santa Ana Mixtán im Süden Guatemalas stehen drei Viertel aller Felder unter Wasser, seit Ende Mai der Tropensturm 'Agatha' über die Region hinwegfegte. In anderen Teilen des zentralamerikanischen Landes herrscht dagegen eine starke Dürre. Die extremen Wetterphänomene führen dazu, dass die Nahrungsmittel für die verarmte Bevölkerung immer knapper werden.
|
|
3
|
29.07.2010 11:20:09
|
PERU: Unkontrollierter Holzschlag lässt Regenwald schrumpfen Behörden überfordert
Von Milagros Salazar
Lima, 29. Juli (IPS) Noch ist Peru ein grünes Land. Mehr als die Hälfte des südamerikanischen Landes ist von tropischem Wald bedeckt. Die staatliche Ombudsstelle für Bürgerrechte hat jedoch festgestellt, dass die Behörden mit dem Schutz der Wälder völlig überfordert sind. Es fehle an Geld und Personal, um unkontrollierten Holzschlag zu verhindern, heißt es in einem neuen Bericht.
|
|
4
|
27.07.2010 11:20:25
|
VENEZUELA: Ölteppich auf Maracaibo-See Tausende Fischer bangen um Existenz
Von Humberto Márquez
Caracas, 27. Juli (IPS) Nicht nur der Golf von Mexiko ist von einer schweren Ölpest betroffen. Auch im venezolanischen Lago Maracaibo, dem größten See Südamerikas, treiben seit mehreren Monaten klebrige schwarze Ölklumpen auf Strände und Mangrovenwälder zu. Sie bedrohen die Flora und Fauna, bringen die Fischer in Existenznot und vertreiben die Touristen.
|
|
5
|
27.07.2010 10:49:44
|
UMWELT: Fischkonsum nimmt rapide zu Naturschützer fordern nachhaltige Aquakultur
Von Matthew Berger
Washington, 27. Juli (IPS) In diesem Jahr könnte die Welt erstmals mehr Fisch und andere Meeresfrüchte aus Farmen als aus Wildbeständen verzehren. Die Produktionstechniken haben große Fortschritte gemacht, die Nachfrage steigt und die wilden Fischbestände gehen weiter zurück. Umweltexperten dringen daher darauf, die Aquakultur nachhaltiger zu gestalten.
|
|
6
|
26.07.2010 12:10:45
|
BRASILIEN: Weltmeister im Aluminium-Recycling Bevölkerung verdient mit
Von Yans Felippe Geckler Medina
Rio de Janeiro, 26. Juli (IPS) Seit neun Jahren ist Brasilien weltweiter Spitzenreiter bei der Wiederaufbereitung von Aluminiumdosen. Derzeit werden schon mehr als 96 Prozent der Behälter recycelt und die Tendenz steigt weiter.
|
|
7
|
26.07.2010 11:08:42
|
 |
INDIEN: Mit Kleinkrematorien Baumbestand schonen und Bestattungstradition bewahren
Von Manipadma Jena
Neu-Delhi, 26. Juli (IPS) Selbst der niederprasselnde Monsunregen kann Girdhari Singh aus der Region Dehradun im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand nicht davon abbringen, auf dem Heimweg von der Arbeit alles Holz aufzusammeln, das er am Wegrand findet. Seine Mutter liegt im Sterben und soll nach ihrem Tod auf einem ein Meter hohen Scheiterhaufen verbrannt werden. So sieht es die Bestattungstradition vieler Hindus vor.
Dazu braucht der Mann eine halbe Tonne Holz, die ihn umgerechnet rund 40 US-Dollar kosten würde. Diese Summe könnte der arme Hirten aus dem Himalaja-Vorgebirge nicht ohne weiteres aufbringen. Viele arme Inder sind nach der Ausrichtung von Bestattungsriten für verstorbene Angehörige hoch verschuldet.
|
|
8
|
21.07.2010 12:30:47
|
ZENTRALAMERIKA: Saubere Energien gefragt Länder wollen Ölimporte reduzieren
Von Danilo Valladares
Guatemala-Stadt, 21. Juli (IPS) Die Länder Zentralamerikas wollen zunehmend umweltfreundliche Energien erzeugen und nutzen. Sie setzen vor allem auf Wasser- und Windkraftwerke, um ihre Abhängigkeit von teuren Erdölimporten zu verringern.
|
|
9
|
20.07.2010 19:05:06
|
UMWELT: Kanadas Teersand schlimmer als Öl EU soll handeln
Von David Cronin
Brüssel, 20. Juli (IPS) Vor der Gefahr eines Handelstreits mit Kanada hat die Europäische Union den ökologischen Rückwärtsgang eingelegt. Sie verzichtete vorerst darauf, Teersand aus Nordamerika als größeren Klimafeind einzustufen als die herkömmlichen fossilen Brennstoffe.
|
|
10
|
20.07.2010 13:58:31
|
 |
USA: Üppige Gärten statt öder Rasen Umdenken aus ökologischer Sicht dringend erforderlich
Von Adrianne Appel
Boston, 20. Juli (IPS) In den USA wollen engagierte Naturschützer, Vogelfreunde und Kleingärtner die Tristesse gepflegter Vorstadtrasen in blühende Gärten verwandeln. Die sich von Küste zu Küste ausbreitende ökologische Bewegung will der biologischen Artenvielfalt in den Vorgärten eine Chance geben, denn das kurz geschorene Einheitsgrün bietet Vögeln und Schmetterlingen keinen Lebensraum.
|
|
11
|
20.07.2010 13:03:57
|
NIGERIA: Bleivergiftungen durch Goldextraktion Mehr als 200 Kinder gestorben
Von Genevieve Marie Ilg
New York, 20. Juli (IPS) Im Nordwesten Nigerias ist die Zahl der Menschen, die an den Folgen einer schweren Bleivergiftung gestorben sind, inzwischen auf über 200 angestiegen. Die meisten Opfer sind Kinder unter fünf Jahren, die mit den giftigen Bleirückständen der Goldextraktion in Berührung kamen.
|
|
12
|
19.07.2010 12:31:33
|
THAILAND: Im Tütenrausch Bangkok will Plastikmüll verringern
Von Lynette Lee Corporal
Bangkok, 19. Juli (IPS) Kauf dir in Thailand eine Haarspange, und du nimmt sie in einer passenden Tüte entgegen. Bestell dir ein Take-away-Erfrischungsgetränk, und du verlässt den Laden mit einem wabernden Plastikbeutel und einem Strohalm obenauf. Und sollte es jemals Plastiksäcke für Autos geben, dann sind sie wahrscheinlich 'made in Thailand'.
|
|
13
|
19.07.2010 11:34:49
|
 |
LATEINAMERIKA: Armut mit Umweltschutz bekämpfen Wenn man weiß, wie
Von Humberto Márquez
Caracas, Venezuela 19. Juli (IPS) Die Staaten Lateinamerikas und der Karibik tun immer noch zu wenig für den Umweltschutz. Dabei verfügen sie einem neuen Bericht zufolge über die notwendigen Ressourcen, um die endemische Armut und wirtschaftliche Unterwicklung wirksam zu bekämpfen.
|
|
14
|
19.07.2010 10:28:19
|
UN: Wasser als Menschenrecht Ein weiterer Nord-Süd-Konflikt in der Weltorganisation
Von Thalif Deen
New York, 19. Juli (IPS) In den Vereinten Nationen bahnt sich ein elementarer Nord-Süd-Streit an. Ein Großteil der Entwicklungsländer will das Recht auf Wasser als allgemeines Menschenrecht festschreiben, doch vor allem einige Industriestaaten blockieren den Vorstoß.
|
|
15
|
16.07.2010 15:29:12
|
INDONESIEN: Ärger um Nickel-Mine Weltbankgarantie für Machbarkeitsstudie erwartet
Von Matthew O. Berger
Washington, 16. Juli (IPS) Die geplante 'Weda Bay Nickel Mine' in Indonesien sorgt lange vor Beginn der eigentlichen Operation und Investition der Konzerne 'Mitsubishi' und 'Eramet' aus Japan und Frankreich für Unmut bei zivilgesellschaftlichen Gruppen. Stein des Anstoßes ist die anstehende Entscheidung der Multilateralen Investitionsgarantieagentur (MIGA) der Weltbank über die Absicherung einer Machbarkeitsstudie.
|
|
16
|
15.07.2010 15:21:24
|
PAZIFIK: Klimafinanzierung beschleunigen - Kleine Inselstaaten drängen zu Eile
Von Beatrice Paez
New York, 15. Juli (IPS) Die Vereinten Nationen haben in diesem Jahr zwar eine hochkarätige Gruppe für die Finanzierung der Maßnahmen zur Bekämpfung und Anpassung des Klimawandels ins Leben gerufen. Doch die kleinen unmittelbar von der Erderwärmung bedrohten Inselstaaten im Pazifik fürchten, dass ihnen auch mit einem solchen Gremium die notwendigen Gelder nichtrechtzeitig zufließen werden.
|
|
17
|
15.07.2010 09:00:00
|
ERNÄHRUNG: Nein wird schnell zum Ja Kontroverse über EU-Gen-Food-Papier
Von David Cronin
Brüssel, 15. Juli (IPS) Einem Vorschlag der Europäischen Kommission zufolge sollen die EU-Mitgliedstaaten künftig selbst über den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen entscheiden. Demnach dürften sie sich sogar gegen Gen-Nahrungsmittel entscheiden, die in der EU zugelassen sind. Doch aus EU-Kreisen ist zu hören, dass das Papier, sollte es von den EU-Staaten gebilligt werden, den Zustimmungsprozess für genmanipulierte (GM) Nahrungsmittel eher beschleunigen als abbremsen wird.
|
|
18
|
13.07.2010 12:29:00
|
INDIEN: Die Jugend in Kaschmir kämpft wieder Diesmal aber für die Umwelt
Von Athar Parvaiz
Srinagar, Indien, 13. Juli (IPS) Die Sicherheitslage im indischen Teil Kaschmirs hat sich seit einigen Jahren entspannt, der Kampf für Unabhängigkeit von Neu-Delhi ruht, die Menschen können sich freier bewegen und artikulieren. So ist die Jugend der Bergregion dazu übergegangen, ihre Energie auf ein andres Problem zu fokussieren: die Zerstörung der Umwelt in diesem auch "Paradies auf Erden" genannten Himalaja-Gebiet.
|
|
19
|
09.07.2010 16:03:33
|
ECUADOR: Riesenschildkröten kehren auf Galápagos-Insel Pinta zurück
Von Gonzalo Ortiz
Quito, 9. Juli (IPS) Die ecuadorianischen Galápagos-Inseln könnten bald wieder von den Riesenschildkröten bevölkert sein, die ihnen ihren Namen gegeben haben. Wissenschaftler aus dem südamerikanischen Land und den USA siedeln die gepanzerten Tiere wieder auf der Insel Pinto an, von der sie einst völlig verschwunden waren.
|
|
20
|
07.07.2010 15:11:52
|
 |
PERU: Erdöl verseucht Marañón-Flussregion Langzeitstudien gefordert
Von Milagros Salazar
Lima, 7. Juli (IPS) In der Marañón-Flussregion im peruanischen Amazonasgebiet sind 63.500 Liter Rohöl aus einer Barkasse der Firma 'Pluspetrol Norte' ausgelaufen. Betroffen sind mehr als 4.000 Ureinwohner und Mestizen, die aus gesundheitlichen Gründen vorerst auf Hilfsgüter von außerhalb angewiesen sind.
|
|
21
|
07.07.2010 12:23:53
|
 |
PAKISTAN: Trinkwasser mit Sonnenkraft Ein sterbendes Dorf wird zum Vorzeigeprojekt
Von Zofeen Ebrahim
Karachi, Pakistan, 7. Juli (IPS) Der Indus ist der längste Fluss des indischen Subkontinents. Sein Wasser versorgt im Landesinneren das größte landwirtschaftliche Bewässerungsgebiet der Erde durch zahlreiche Staudämme und Kanäle. Sein Delta hingegen ist durch die intensive Nutzung im Binnenland immer weiter geschrumpft. Wo früher Süßwasser floss, dringt jetzt ungenießbares Meerwasser ein. Mit moderner Technologie wird es jetzt trinkbar gemacht.
|
|
22
|
05.07.2010 16:35:40
|
 |
BRASILIEN: Leben am Xingú-Fluss Die unendliche Geschichte der Invasionen
Von Mario Osava
Altamira, Brasilien, 5. Juli (IPS) Bei Tagesanbruch feuerte der Chef auf den Dorfführer und löste damit eine Schießerei aus. "Der Wald erzitterte", und die Ureinwohner flohen, ihre Toten und ein Mädchen zurücklassend, das seine Zähne fest in die Brust eines Angreifers geschlagen hatte. Um beide zu trennen, wurde der Kopf des Kindes abgeschlagen.
|
|
23
|
05.07.2010 09:00:00
|
 |
KENIA: Opfer der Dürre Viele Frauen und Kinder im Nordwesten mangelernährt
Von Isaiah Esipisu
Turkana, 5. Juli (IPS) Zahlreiche Mütter und Kinder im Distrikt Turkana im trockenen Nordwesten Kenias sind mangelernährt. Um Lebensmittel von Hilfsorganisationen in Empfang zu nehmen, müssen die Frauen oft bis zu 50 Kilometer durch die ausgedörrte Steppe laufen. Der Klimawandel zeigt sich hier in Form längerer Dürrezeiten und seltener aber sintflutartiger Niederschläge.
|
|
24
|
02.07.2010 14:28:51
|
ANGOLA: Bohren und beten Gefährliche Offshore-Ölförderung in immer größerer Tiefe
Von Louise Redvers
Luanda, 2. Juli (IPS) Die Ölkatastrophe vor der US-amerikanischen Küste hat in Angola Kritiker auf den Plan gerufen. Nach ihrer Auffassung ist der afrikanische Ölstaat prädestiniert für einen ähnlichen Gau und nicht ausreichend vorbereitet. Unter den Investoren in Angola ist auch BP das Unternehmen, das die Vorfälle im Golf von Mexiko zu verantworten hat.
|
|
25
|
01.07.2010 12:17:04
|
AUSTRALIEN: Top oder Flop Neue Regierungschefin soll klimapolitisch Farbe bekennen
Von Stephen de Tarczynski
Melbourne, 1. Juli (IPS) In Sachen Klimapolitik bleibt Australiens neue Regierungschefin Julia Gillard wenig Zeit zum Warmlaufen. Umweltaktivisten haben sich schon kurz nach ihrer Amtsübernahme am 24. Juni zu Wort gemeldet und sie aufgefordert, die nicht eingelösten klimafreundlichen Wahlversprechen ihres Amtsvorgängers Kevin Rudd umzusetzen.
|
|
26
|
30.06.2010 13:42:57
|
ENERGIE: Ende der Kohlesubventionen in Sicht Lob für G20-Pläne
Von Stephen Leahy
Berlin, 30. Juni (IPS) Internationale Umweltorganisationen dringen seit langem auf einen Abbau staatlicher Subventionen für fossile Brennstoffe. Dass arme oder nahezu bankrotte Länder Steuergelder in Milliardenhöhe in einen hochprofitablen Wirtschaftsbereich pumpen, sei ein "absoluter Wahnsinn", argumentieren sie. Diese Meinung scheint sich nun auch bei den 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern durchzusetzen.
|
|
27
|
29.06.2010 16:57:25
|
 |
AFRIKA: EU-Einfuhrrestriktionen sind hohe Hürden für Fischexporteure
Von Isolda Agazzi
Genf, 29. Juni (IPS) Kleine Fischer in Afrika haben es schwer, sich auf dem internationalen Markt gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Exporte in die Europäische Union scheitern oftmals daran, dass sie nicht die erforderlichen Qualitätsnachweise erbringen. Nichtstaatliche Organisationen wollen ihnen nun helfen, ihre Exporte anzukurbeln.
|
|
28
|
28.06.2010 14:57:19
|
BOLIVIEN: Ureinwohner marschieren nach La Paz Territoriale Autonomie gefordert
Von Frank Chávez
La Paz, 28. Juni (IPS) Unzufrieden mit der bolivianischen Regierung des indigenen Staatspräsident Evo Morales marschieren derzeit Hunderte bolivianischer Ureinwohner unter Führung des 69-jährigen Ernesto Noé von der nördlichen Stadt Trinidad im Amazonasgebiet zum rund 4.000 Meter hoch in den Anden gelegenen Regierungssitz La Paz. Sie verlangen Landrechte, Selbstverwaltung und ein Ende der Erdölförderung in ihren Gebieten. Die Regierung wirft ihnen vor, sich von konservativen politischen Kräften manipulieren zu lassen.
|
|
29
|
28.06.2010 12:51:41
|
KONGO: Baum für Baum wird zu Holzkohle Raubbau unter den Augen der Behörden
Von Arsène Séverin
Kinkala, Kongo, 28. Juni (IPS) Im Süden der zentralafrikanischen Republik Kongo im Bezirk Pool sind die Tage der Bäume gezählt. In großen Mengen warten Holzbündel und Säcke mit Holzkohle am Rand der 75 Kilometer langen Verbindungsstraße zwischen der Landeshauptstadt Brazzaville und Kinkala darauf, verladen und nach Brazzaville verfrachtet zu werden. Sie signalisieren das bedrohliche Ausmaß des gesetzlich verbotenen Raubbaus, an dem die Bauern seit dem vor sieben Jahren beendeten Bürgerkrieg weit mehr verdienen als mit der Feldarbeit.
|
|
30
|
24.06.2010 11:41:10
|
ECUADOR: Umstrittener Energiedeal mit China Wasserkraftwerk als zu teuer kritisiert
Von Gonzalo Ortiz
Quito, 24. Juni (IPS) Gemeinsam mit China will Ecuador ein Wasserkraftwerk am Rande des Amazonas-Urwalds bauen. Das in Kreditabkommen mit der Volksrepublik über rund 1,7 Milliarden Dollar stößt in dem südamerikanischen Land jedoch auf vehementen Widerstand.
|
|
31
|
22.06.2010 10:48:29
|
KLIMA: 'Clean Sky' für alle Rüstungskonzerne profitieren vom EU-Technologieprojekt
Von David Cronin
Brüssel, 22. Juni (IPS) Beim Verteilen der 1,6 Milliarden Euro, die die Europäische Union in ihre Technologie-Initiative 'Clean Sky' ('Sauberer Himmel') steckt, macht Brüssel keinen Unterschied zwischen Krieg und Frieden. Von dem Projekt, das die zivile Luftfahrt CO2-ärmer und leiser machen soll, profitieren auch einschlägige europäische Rüstungsunternehmen.
|
|
32
|
21.06.2010 12:39:27
|
UMWELT: Schwarzerde aus Dung und Biokohle Graswurzelrevolution mit 'Gold' der Amazonasindianer
Von Ute Scheub*
Berlin, 21. Juni (IPS) Die Schwarzerde 'Terra Preta' hat das Potenzial, mehrere Krisen gleichzeitig zu meistern: die Klimakrise, die Hungerkatastrophe und die Hygienemisere in Slums. Und das alles ohne Großkonzerne, sondern in einer Agrarrevolution von unten.
|
|
33
|
18.06.2010 14:41:10
|
PERU: 6.000 Megawatt Strom aus Amazonas-Regenwald Pakt mit Brasilien umstritten
Von Milagros Salazar
Lima, 18. Juni (IPS) Perus Präsident Alan García und sein brasilianischer Amtskollege Luiz Inácio Lula da Silva haben bei einem jüngsten Treffen in der brasilianischen Stadt Manaus ein Abkommen über den Bau mehrerer Staudämme im peruanischen Bundesstaat Amazonia unterzeichnet. Gemäß der Vereinbarung, die noch vom Parlament in Lima gebilligt werden muss, sollen die Anlagen 6.000 Megawatt Energie erzeugen. Der Strom ist größtenteils für den peruanischen Markt bestimmt, Überschüsse sollen an Brasilien verkauft werden.
|
|
34
|
18.06.2010 12:15:19
|
 |
THAILAND: Finden vor dem Verschwinden Forscher auf der Jagd nach lebenden Medikamenten
Von Nantiya Tangwisutijit
Bangkok, 18. Juni (IPS/IFEJ*) Thailand ist ein reiches Land auch wenn der Reichtum nur unter dem Mikroskop sichtbar wird. In den Gewässern und Wäldern des Landes gedeihen Mikroorganismen, die die Zukunft der Medizin und der Energieversorgung sein könnten. Aber dafür müssen sie rechtzeitig gefunden werden, denn er Klimawandel lässt sie schnell verschwinden.
|
|
35
|
17.06.2010 15:40:36
|
VIETNAM: Späte Wiedergutmachung US-Finanzhilfe für Agent-Orange-Opfer
Von Jim Lobe
Washington, 17. Juni (IPS) 35 Jahre nach dem Ende des Vietnamkrieges hat ein US-vietnamesischer Ausschuss einen Aktionsplan zur Beseitigung der Schäden beschlossen, die dem südostasiatischen Land durch den großflächigen Einsatz des hochgiftigen Entlaubungsmittels Agent Orange entstanden sind. Den größten Teil der Kosten tragen die USA, die das gefährliche Nervengift tonnenweise über Vietnam abgeworfen hatten.
|
|
36
|
17.06.2010 11:23:12
|
 |
KUBA: Sturmsichere Wohnhäuser Besserer Schutz soll Hurrikan-Katastrophen verhindern
Von Patricia Grogg
Nueva Gerona, Kuba, 17. Juni (IPS) Die Menschen auf der kubanischen Isla de la Juventud sind sturmerprobt. Dennoch konnten sie der zerstörerischen Kraft von 'Hurrikan 'Gustav', der vor zwei Jahren 18.000 Immobilien in Schutt und Asche legte, wenig entgegensetzen. Dieses Schicksal dürfte den Bewohnern eines neuen Wohnblocks künftig erspart bleiben.
|
|
37
|
16.06.2010 13:12:16
|
 |
PARAGUAY: Permakulturoasen auf dem Roke-Berg Projekt mildert Folgen der Viehzucht
Von Natalia Ruiz Díaz
Asunción, 16. Juni (IPS) In Paraguay bedroht die unkontrollierte Viehzucht den Bestand der Wälder. Eine Umweltorganisation versucht seit einigen Jahren, einen Teil der Schäden mit Hilfe der Permakultur rückgängig zu machen. Auch Bambus spielt bei dem Projekt im Süden des südamerikanischen Landes eine wichtige Rolle.
|
|
38
|
15.06.2010 16:48:14
|
MALEDIVEN: Aus für halogene Fluorchlorkohlenwasserstoffe Aktionsplan vorgelegt
Von Feizal Samath
Male, 15. Juni (IPS) Die Malediven, bekannt für ihren engagierten Kampf gegen den Klimawandel, haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis spätestens 2020 wollen sie erreichen, dass sich teilhalogenierte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (HCFCs) aus dem Inselparadies verflüchtigen.
|
|
39
|
15.06.2010 15:28:12
|
LATEINAMERIKA: Geplünderte Böden, verlorene Arten Monokulturen in der Kritik
Von Emilio Godoy
Mexiko-Stadt, 15. Juni (IPS) Agrarbetriebe in Lateinamerika setzen zunehmend auf Monokulturen. Wie eine in Mexiko veröffentlichte Multi-Autoren-Studie feststellt, werden dadurch die Rechte der Bevölkerung auf Nahrung, Arbeit, Land und eine intakte Umwelt verletzt. Monokulturen "zerstören die Artenvielfalt, verunreinigen und erschöpfen Quellen und Wasserläufe, laugen die Böden aus und verursachen Zwangsvertreibungen."
|
|
40
|
15.06.2010 10:56:10
|
URUGUAY: Klimawandel gefährdet Bienen Imker kämpfen um ihre Existenz
Von Patricia Montero Lafourcade
Paysandu, Uruguay, 15. Juni (IPS) Die Folgen des Klimawandels und der zunehmende Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft gefährden die Zukunft der Bienenzüchter in Uruguay. Dem südamerikanischen Staat droht zudem der Verlust von Deviseneinkünften in Millionenhöhe.
|
|
41
|
14.06.2010 12:34:49
|
MEXIKO: Protest gegen Giftmüll-Recycling Zahlreiche Anwohner bereits chronisch krank
Von Emilio Godoy
Apaxco, Mexiko, 14. Juni (IPS) Die Einwohner des zentralmexikanischen Stadt Apaxco fordern die Schließung einer nahe gelegenen Fabrik, in der Giftmüll aufbereitet wird. Sie werfen den Betreibern von 'Ecoltec' vor, für den Tod einer Putzkolonne und dem Auftreten von Krankheiten verantwortlich zu sein.
|
|
42
|
11.06.2010 16:06:33
|
BRASILIEN: Energiehunger forciert Staudammpläne Belastung für Amazonas-Region
Von Mario Osava
Rio de Janeiro, 11. Juni (IPS) Brasilien rechnet bis 2019 mit einem steigenden Energiebedarf von 5,9 Prozent im Jahr und hat sich vor allem aus Kostengründen zum Bau neuer Staudämme entschieden. Allein sechs Wasserkraftwerke sollen im Tapajós-Becken entstehen. Umweltschützer und Ureinwohner warnen vor den Folgen.
|
|
43
|
11.06.2010 12:22:41
|
COSTA RICA: Hotel-Bauboom gefährdet Artenreichtum Ökotourismus auf dem Prüfstand
Von Daniel Zueras
San José, 11. Juni (IPS) Der zentralamerikanische Staat Costa Rica wirbt seit Jahren um Urlauber mit grünem Gewissen. An den Küsten werden jedoch so viele neue Hotels aus dem Boden gestampft, dass Umweltschützer die reiche Artenvielfalt akut bedroht sehen. Das Konzept für Ökotourismus müsse dringend hinterfragt werden, heißt es in einer kürzlich veröffentlichten Studie des nichtstaatlichen Zentrums für verantwortungsbewusstes Reisen (CREST) an der US-Universität Stanford. Der Bauboom in den Feriengebieten sei außer Kontrolle geraten.
|
|
44
|
09.06.2010 11:18:34
|
 |
INDIEN: Mangroven in Gefahr Illegale Bauern und Viehzüchter vernichten Wälder
Von Manipadma Jena
Bhubaneswar, Indien, 9. Juni (IPS) Umweltschützer im ostindischen Bundesstaat Orissa warnen vor der fortschreitenden Zerstörung der Mangrovenwälder. 1999 hatte ein heftiger Wirbelsturm die Vegetation der Küstenregionen schwer geschädigt. Doch auch Bauern und Viehzüchter sind für den Schwund der einzigartigen Ökosysteme verantwortlich.
|
|
45
|
08.06.2010 14:08:53
|
KLIMA: Mehr Fouls als Tore Vor Fußballweltmeisterschaften wird viel versprochen
Von Daniela Estrada
Punta del Este, Uruguay, 8. Juni (IPS) Südafrika, ab dem 11. Juni Austragungsort der Fußballweltmeisterschaft, hat in sieben Städten, in denen die Spiele stattfinden werden, ein sauberes Transportsystem eingeführt. Brasilien will bis zur nächsten WM 2014 mit ökologischen Stadien aufwarten. Doch solche Initiativen sind oft nur kleine Tropfen auf dem heißen Stein, mit denen einzelne Länder den Klimawandel vorantreiben.
|
|
46
|
08.06.2010 14:04:47
|
KLIMA: UNFCCC dringt auf bessere Kanalisierung von Finanzhilfen
Von Servaas van den Bosch
Bonn, 8. Juni (IPS) Ein halbes Jahr nach dem Kopenhagener Klimagipfel nehmen die Vereinten Nationen in Bonn einen neuen Anlauf, um verbindliche Ziele im Kampf gegen die Erderwärmung zu definieren. Die internationalen Unterhändler sind jedoch uneins darüber, wie die Schadstoffemissionen in Entwicklungsländern gemessen werden sollen. Auch die Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen ist bislang unklar.
|
|
47
|
04.06.2010 16:13:39
|
MALAYSIA: Der Untergang der Wälder Holz - und Palmölindustrie verwüsten Borneo
Von Anil Netto
Penang, 4. Juni (IPS) Mit wachsender Sorge beobachten Ureinwohner im malaysischen Bundesstaat Sarawak im Norden der Insel Borneo, wie Holzfirmen und Palmölproduzenten den tropischen Wald vernichten. Sie beklagen den Verlust ihrer traditionellen Gebiete, in denen bisher zahlreiche Tier- und Pflanzenarten heimisch waren.
|
|
48
|
04.06.2010 15:33:21
|
UMWELT: Die Wohlstandsfalle Steigender Konsum befeuert den Klimawandel
Von Stephen Leahy
Berlin, 4. Juni (IPS) Wachsender Wohlstand und steigender Konsum treiben den Klimawandel dramatisch voran. Verdoppeln sich die Einkommen, werden die ökologischen Belastungen um 80 Prozent zunehmen. Dies ist das Fazit der ersten umfassenden Untersuchung über die negativen Auswirkungen des gegenwärtigen Konsumverhaltens.
|
|
49
|
03.06.2010 15:56:56
|
UMWELT: Großkonzerne als selbst ernannte Umweltschützer Grüne Woche in der Kritik
Von David Cronin
Brüssel, 3. Juni (IPS) Keinen guten Start hatte der Soft-Drink-Multi Coca Cola, als er sich in Brüssel auf der einwöchigen EU-Konferenz Grüne Woche als fortschrittlicher Umweltschützer präsentierte. Aktivisten schwangen Fahnen mit dem rot-weißen Firmenlogo und unterbrachen mit lautstarken Slogans wie "dreckige Grünfärber" die Begrüßungsrede von Salvatore Gabola, eines europäischen Konzernvertreters. Coca Cola-Niederlassungen in Indien werden beschuldigt, in wasserarmen Regionen die Grundwasserreserven des Landes abzuschöpfen und die Böden zu verseuchen.
|
|
50
|
03.06.2010 12:22:18
|
SÜDOSTASIEN: Mit Handys vor der Flut warnen Mekong-Kommission verbessert Prävention
Von Marwaan Macan-Markar
Bangkok, 3. Juni (IPS) Mit Beginn des Monsun-Regens drohen in Südasien in jedem Sommer heftige Überschwemmungen. Die zwischenstaatliche Mekong-Kommission (MRC) rüstet Einwohner der Region mit Mobiltelefonen aus, um ein Frühwarnsystem zu errichten.
|
|
51
|
02.06.2010 13:43:29
|
GOLFREGION: Ölstaaten auf Wassersuche Meerwasser mit Solarkraft entsalzen
Von Meena Janardhan
Dubai, 2. Juni (IPS) In der Golfregion ist die Suche nach umweltverträglichen und wirtschaftlichen Süßwasserressourcen in vollem Gang. Die Nutzung der Solarkraft hat in etlichen der sonnenreichen Erdölstaaten jetzt Priorität. Aber auch Kampagnen zum Wassersparen und die Restaurierung verfallener, traditioneller Bewässerungsanlagen sollen zu einer in Zukunft gesicherten Wasserversorgung beitragen.
|
|
52
|
02.06.2010 13:12:39
|
SRI LANKA: Tourismus zerstört Korallenriffe Umweltschützer fordern strengere Auflagen
Von Amantha Perera
Pollhena, Sri Lanka, 2. Juni (IPS) - Es ist Sonntag und am Strand von Pollhena, einem Ort rund 160 Kilometer südlich der srilankischen Hauptstadt Colombo, tummeln sich die Touristen. Das glasklare, ruhige Meer lädt zum Baden ein - mit verheerenden Folgen für die 500 Meter vor der Küste gelegenen Korallenriffe. In - und ausländische Besucher scheuen sich nicht, auf den fragilen Gebilden herumzutrampeln und Korallen abzubrechen, um sie als Andenken mit nach Hause zu nehmen.
|
|
53
|
31.05.2010 14:24:03
|
PAKISTAN: Hochwasser durch Gletscherschmelze Menschen am Attabad-See auf der Flucht
Von Zofeen Ebrahim
Karatschi, 31. Mai (IPS) Die fortschreitende Gletscherschmelze in der pakistanischen Himalaja-Region lässt den Pegel des durch einen Erdrutsch entstandenen Attabad-Sees kontinuierlich ansteigen. Sollte das Gewässer über die Ufer treten, drohen weite Landstriche überflutet zu werden.
|
|
54
|
25.05.2010 18:26:53
|
UMWELT: Mehr Mitsprache bei Projekten der Globalen Umweltfazilität gefordert
Punta del Este, Uruguay, 25. Mai (IPS) Mehr Einfluss und finanzielle Mittel und weniger Bürokratie wünschen sich zivilgesellschaftliche Organisationen von der Globalen Umweltfazilität (GEF). Der international bedeutsamste Mechanismus zur Umweltschutzfinanzierung in Entwicklungsländern hält derzeit seine vierte Versammlung im uruguayischen Ferienort Punta del Este ab.
|
|
55
|
25.05.2010 13:27:39
|
 |
NAMIBIA: Aus für den Manketti-Baum Buschland der Khwe wird Agrargroßprojekt
Von Servaas van den Bosch
Boricha, Namibia, 25. Mai (IPS) Makena Makanga lässt sich eine Maketti-Frucht schmecken. Die ältere Frau aus dem nordnabischen Boricha, die sich ihr Leben lang im nahe gelegenen Busch mit Nahrungsmitteln versorgt hat, ahnt nicht, dass der Wald samt den Maketti-Bäumen schon bald abgeholzt wird. Hier im Bwabwata-Nationalpark, fünf Kilometer von der Grenze zu Angola entfernt, soll auf 10.000 Hektar ein umstrittenes Agrargroßprojekt entstehen.
|
|
56
|
25.05.2010 13:13:46
|
 |
BRASILIEN: Rio will die Favelas räumen Erinnerungen an die Diktatur werden wach
Von Fabiana Frayssinet
Rio de Janeiro, 25. Mai (IPS) In Rio spitzt sich die Auseinandersetzung um die Favelas, die Slums der Millionenstadt, wieder einmal zu. Nach den schweren Erdrutschen im April, die 260 Menschen das Leben kosteten, sind immer noch Tausende obdachlos. Der Bürgermeister will eine Widerholung radikal verhindern. Häuser in den Gefahrenzonen sollen geräumt werden zur Not mit Waffengewalt.
|
|
57
|
21.05.2010 13:38:21
|
 |
KENIA: Wald retten und Einkommen sichern Lukratives Geschäft mit Schmetterlingen
Von Ntandoyenkosi Ncube
Kakamega-Regenwald, Kenia, 21. Mai (IPS) Zehn Jahre lang verkaufte Roselyn Shikami an einer Bushaltestelle am Rande des Kakamega-Regenwalds im Westen Kenias hart gekochte Eier. An schlechten Tagen musste sie elf Stunden ausharren, um an ihren zwei Dutzend Eiern 200 Schilling (2,60 US-Dollar) zu verdienen. "Mit nur zwei Schmetterlingen verdiene ich heute wesentlich mehr", sagt sie.
|
|
58
|
20.05.2010 15:24:58
|
 |
KOLUMBIEN: Parlament versenkt Wasserreferendum
Von Helda Martínez
Bogotá, 20. Mai (IPS) In Kolumbien ist eine Bürgerinitiative mit dem Versuch gescheitert, über ein Volksbegehren das Recht auf Wasser als Menschenrecht durchzusetzen. Das Parlament stimmte lediglich einem modifizierten Referendumstext zu, der in entscheidenden Punkten von der ursprünglichen Vorlage abweicht.
|
|
59
|
20.05.2010 12:56:19
|
HAITI: Neue Zukunft durch Solarenergie Jungunternehmer geben Slumbewohnern Arbeit
Von Peter Costantini
Port-au-Prince, 20. Mai (IPS) In dem bitterarmen Karibikstaat Haiti herrscht großer Mangel. So fehlt es an Trinkwasser, fruchtbarem Land, Bäumen, Schulen und Internet-Anschlüssen. Sonne ist dagegen im Übermaß vorhanden. Ein Ingenieur und ein Betriebswirt fördern in dem von einem Erdbeben stark zerstörten Land die Nutzung sauberer Energie.
|
|
60
|
20.05.2010 12:28:09
|
 |
NAMIBIA: Indigene wollen Biosiegel für Teufelskralle Nachhaltige Ernte der Heilpflanze
Von Servaas van den Bosch
Nationalpark Bwabwata, Namibia, 20. Mai (IPS) Vorsichtig lockert Nguni Diyasen mit ihrer Schaufel den Sandboden über einer Wurzel der Teufelskralle (Harpagophytum zeyheri). In 50 Zentimeter Tiefe legt sie die hellbraune unterirdische Speicherwurzel frei. Für die im Nationalpark Bwabwata im nordöstlichen Namibia lebenden indigenen Khwe ist der Verkauf der als Heilpflanze geschätzten Pflanze die einzige Verdienstmöglichkeit.
|
|
61
|
20.05.2010 11:34:20
|
 |
OSTEUROPA: Tourismuspläne bedrohen Nationalparks Umweltschützer schlagen Alarm
Von Claudia Ciobanu
Bukarest, 20. Mai (IPS) In mehreren osteuropäischen Naturschutzgebieten sollen Hotels, Skipisten und Straßen entstehen. Obwohl die EU angekündigt hat, bis 2020 dem Verlust der Artenvielfalt in Europa Einhalt zu gebieten, rechnen Umweltschützer nicht mit einer wirksamen Intervention der Europäischen Union zur Rettung der bedrohten Ökosysteme.
|
|
62
|
19.05.2010 14:29:52
|
 |
KANADA: Teersandprojekte riskanter als Bohrinseln Investorengruppe warnt
Von Matthew O. Berger
Washington, 19. Mai (IPS) Die ökologischen und wirtschaftlichen Schäden, die die im Golf von Mexiko versunkene BP-Ölplattform anrichtet, sind noch längst nicht absehbar. Doch auf die internationale Erdölwirtschaft wartete eine weitere, brisante Hiobsbotschaft. In einer von ihr in Auftrag gegebenen und jetzt veröffentlichten Risikoanalyse schätzt die aus Investoren und Umweltgruppen bestehende Koalition 'Ceres' die mit den kanadischen Ölsandprojekten verbundenen ökologischen, sozialen und finanziellen Risiken für noch erheblicher ein als die Ölförderung aus dem Meer.
|
|
63
|
17.05.2010 14:19:24
|
TANSANIA: Im Ngorogoro-Krater wird es eng Massai sollen Weltnaturerbe verlassen
Von Arnaud Bébien
Daressalam, 17. Mai (IPS) Die Ansage der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) vom vergangenen Jahr war unmissverständlich. Der Ngorogoro-Krater in Osttansania, den jährlich mehr als 400.000 Touristen besuchen, wird den Titel 'Weltnaturerbe' verlieren, sollten menschliche Aktivitäten das ökologische Gleichgewicht dieses einzigartigen Wildschutzgebietes weiterhin gefährden. Jetzt droht 65.000 Massai-Hirten, die immer größere Herden durch das Krater-Gebiet und das angrenzende Ngorogoro-Naturschutzgebiet (NCA) treiben, die Umsiedlung.
|
|
64
|
17.05.2010 11:07:16
|
MALAYSIA: Streit um neue Atomkraftpläne der Regierung
Von Baradan Kuppusamy
Kuala Lumpur, 17. Mai (IPS) In Malaysia formiert sich Widerstand gegen die neue Energiepolitik der Regierung, die in einer überraschenden Kehrtwende nun auf Kernkraft setzen will. Anfang Mai kündigte der zuständige Minister den Bau eines Atomkraftwerks an, um den wachsenden Energiebedarf des Schwellenlandes zu decken. Kritiker halten das für völlig überflüssig und fühlen sich bei der Entscheidung übergangen.
|
|
65
|
12.05.2010 14:44:06
|
ARGENTINIEN: Schwarze Zukunft Regierung setzt auf Kohlekraftwerke
Von Marcela Valente
Buenos Aires, 12. Mai (IPS) In Río Turbio, einer Stadt in der Provinz Santa Cruz im Süden Argentiniens, wird ein neues Kohlekraftwerk gebaut. Bürgerinitiativen protestieren. Sie werfen der Regierung vor, auf das falsche Pferd zu setzen und den Klimawandel unnötig anzuheizen.
|
|
66
|
11.05.2010 10:34:55
|
CHILE: Mapuche führen Regie Filmprojekt zur Stärkung indigener Rechte
Von Daniela Estrada
Santiago de Chile, 11. Mai (IPS) "Ich möchte die letzten natürlichen Ressourcen filmen, die uns geblieben sind, und das Unrecht zeigen, das man unseren Gemeinschaften angetan hat", sagte der chilenische Ureinwohner Claura Anchio. Gemeinsam mit anderen jungen Mapuche nimmt er an einem kostenfreien Kurs teil, um die Grundlagen des Filmhandwerks zu lernen.
|
|
67
|
07.05.2010 16:01:20
|
UMWELT: Inselstaaten warnen vor Kollaps der Meere Hilfe aus dem Norden gefordert
Von A. D. McKenzie
Paris, 7. Mai (IPS) Angesichts steigender Meeresspiegel, sterbender Korallenriffe und rückläufiger Fischbestände haben die kleinen Inselstaaten die Industrienationen auf der Weltmeereskonferenz aufgefordert, sich stärker für den Schutz der Ozeane einzusetzen.
|
|
68
|
06.05.2010 16:22:28
|
 |
UMWELT: Weltmeereskonferenz fordert Moratorium für Offshore-Ölbohrungen
Von A.D. McKenzie
Paris, 6. Mai (IPS) Angesichts der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko dringen internationale Umweltexperten auf strengere Regelungen für den Betrieb von Bohrinseln. Teilnehmer der fünften Weltmeereskonferenz forderten einen vorübergehenden Stopp aller Offshore-Förderprojekte.
|
|
69
|
06.05.2010 16:09:30
|
ECUADOR: Parlament besetzt Indigene protestieren gegen Wassergesetz
Von Gonzalo Ortiz
Quito, 6. Mai (IPS) Mit der vorübergehenden Besetzung des Parlaments haben Indigene in Ecuador gegen ein geplantes Wassergesetz protestiert. Die rund 1.000 Ureinwohner drohen die Proteste auszuweiten, wenn die Regierung sich nicht bereit erklärt, die Indigenen an den Entscheidungen über den Zugang zu Wasser teilhaben zu lassen.
|
|
70
|
05.05.2010 12:41:08
|
 |
CHINA: Gefährlicher Elektronikschrott Arbeiter und Kinder in Guiyu verseucht
Von Michael Standaert
Guiyu, 5. Mai (IPS) Wanderarbeiter aus ganz China strömen in Scharen nach Guiyu in der südlichen Provinz Guangdong, um dort die Berge von in- und ausländischem Elektroschrott zu entsorgen. Dabei werden große Mengen an giftigen Schadstoffen freigesetzt, die Mensch und Umwelt schädigen. Viele Kleinkinder haben bereits erhöhte Bleikonzentrationen im Blut.
|
|
71
|
05.05.2010 11:22:30
|
AFRIKA: Vulkanasche schädigt Blumenzüchter Fair-Trade-Produkte im Kommen
Von Miriam Mannak
Kapstadt, 5. Mai (IPS) Die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajokull beschert nicht nur dem Flugverkehr von und nach Europa herbe Verluste, sondern auch den Fair-Trade-Produzenten in Afrika. Besonders dramatisch sind die Folgen für die Blumenzüchter, die bereits 20 Millionen Rosen wegwerfen mussten.
|
|
72
|
04.05.2010 11:55:06
|
 |
LUFTVERKEHR: Verschiebung gen Süden nach Vulkanausbruch in Island
Von Mario Osava
Rio de Janeiro, Bangkok, 4. Mai (IPS) Auch nach dem Abzug der Aschewolke rechnen Experten damit, dass der Eyjafjallajökull und andere Vulkane in Island nicht so rasch zur Ruhe kommen. Da der europäische Luftraum ohnehin schon stark ausgelastet ist, sehen Experten Chancen für einen Aufschwung des Flugverkehrs in den Ländern des Südens.
|
|
73
|
03.05.2010 13:48:07
|
 |
KENIA: Exaktere Wettervorhersage Meteorologen nutzen traditionelles Wissen
Von Isaiah Esipisu
Nairobi, 3. Mai (IPS) Der globale Klimawandel stellt die Meteorologen vor immer neue Herausforderungen. Ihre Vorhersagen könnten deutlich genauer ausfallen, wenn sie ihre wissenschaftlichen Ansätze mit dem über Jahrhunderte überlieferten traditionellen Wissen kombinieren würden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie aus Kenia.
|
|