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Umwelt

SÜDAFRIKA: Nashornbestände gefährdet – 2014 bricht traurigen Vorjahresrekord
Von Karina Böckmann Berlin, 28. Januar (IPS) – In Südafrika hat die Wilderei von Nashörnern einen traurigen Höchststand erreicht. Wie die Regierung am Kap in diesem Monat bekannt gab, wurden 2014 1.215 Exemplare erlegt, zwei Drittel davon im Krüger-Nationalpark.
UN: Verhandlungen über verbindliches Hochseeabkommen beschlossen
Von Thalif Deen – Mit Bild New York, 26. Januar (IPS) – Nach neun Jahren des Zögerns haben die Vereinten Nationen die Einberufung einer zwischenstaatlichen Konferenz beschlossen, die den Entwurf eines rechtsverbindlichen internationalen Abkommens zum Schutz der marinen biologischen Vielfalt in Meeresgebieten jenseits nationaler Zuständigkeiten vorbereiten soll.
PAKISTAN: Gefahr durch Gletscherseen – Klimaanpassungsmaßnahmen für Gebirgsbewohner
Von Saleem Shaikh und Sughra Tunio - Mit Bildern Bindo Gol, Pakistan, 26. Januar (IPS) – Khaliq-ul Zaman, ein Bauer aus dem entlegenen Tal Bindo Gol in der nordpakistanischen Provinz Khyber Pakhtunkhwa, lebt seit langem unter dem Damoklesschwert einer Katastrophe.
UMWELT: Verhandlungen über Aufnahme von Gesprächen über Hochsee-Schutzabkommen
Von Thalif Deen – Mit Bild New York, 21. Januar (IPS) – Die Vereinten Nationen bemühen sich derzeit um die Zustimmung ihrer Mitgliedstaaten zur Aufnahme von Gesprächen über ein Umsetzungsabkommen zum Schutz der marinen biologischen Vielfalt in Meeresgebieten jenseits nationaler Zuständigkeiten. Möglicherweise sind die laufenden Verhandlungen der dritte und vorläufig letzte Versuch, ein solches Vertragswerk auf den Weg zu bringen.
KARIBIK: Vom Joch der fossilen Brennstoffe befreien – Inselstaaten setzen auf Solar- und Windenergie
Von Desmond Brown – Mit Bildern Basseterre, St. Kitts, 16. Januar (IPS) – Die Karibiknation St. Kitts und Nevis, die es zum weltweit ersten nachhaltigen Inselstaat bringen will, hat mit ihrem Programm zur Senkung der Energiekosten einen großen Schritt nach vorn gemacht.
BRASILIEN: In Rio sind Fischer eine bedrohte Art – Erdölindustrie verändert Leben in der Metropole des Karnevals
Von Mario Osava – Mit Bild Rio de Janeiro, 13. Januar (IPS) – Seit dem Leck einer Unterwasserpipeline in der Guanabara-Bucht im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro im Januar 2000 ist der Fischer Alexandre Anderson zum Umweltaktivisten und Sprecher seiner Kollegen geworden. "Auf dem Meer vor der Küste schwamm ein schwarzer Ölteppich, und der Wellenschlag klang irgendwie dumpf", erinnert er sich.
INDIEN: Sicherheit in Industrieanlagen 30 Jahre nach Bhopal verbesserungswürdig
Von Neeta Lal – Mit Bild Neu-Delhi, 13. Januar (IPS) – Mehr als 30 Jahre nach der Giftgaskatastrophe im zentralindischen Bhopal, bei der am 3. Dezember 1984 aus einer Produktionsanlage von 'Union Carbide India Limited' Unmengen an tödlichem Methylisocyanat (MIC) und andere toxische Gase entwichen, muss die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens bei den Sicherheitsstandards in ihren Industrieanlagen weiterhin kräftig nachbessern.
KOMMENTAR: Globales Bürgertum durch globales Bewusstsein
Von Arsenio Rodriguez* - Mit Bild Myrtle Beach, South Carolina, USA, 12. Januar (IPS) – Die Globalisierung ist ein integraler Aspekt der Moderne. Sie kann Bemerkenswertes bei der Umwandlung von lokalen in globale Erfahrungen, der Inklusion isolierter Dörfer in die globale Gemeinschaft und der Integration nationaler Volkswirtschaften in die Weltwirtschaftsökonomie leisten. Gleichzeitig jedoch geht der Globalisierungsprozess mit dem Verlust der kulturellen Identität einher.
INDIEN: Mit biologischen Lösungen gegen Landverödung – Bauern in Tsunami-Gebieten schöpfen neue Hoffnung
Von Jency Samuel – Mit Bild Nagapatnam, Indien, 9. Januar (IPS) – Wenn der Bauer Ramajayam seinen Blick über sein grünes Reisfeld in Nagapatnam, einem Küstenbezirk im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu, schweifen lässt, muss er an die meterhohen Salzwasserwalzen im Gefolge des verheerenden Tsunamis denken, die vor mehr als zehn Jahren sein Feld verwüsteten und unfruchtbar machten.
MALAWI: An den Uranabbau geknüpfte Hoffnungen zerstoben – Rätselhaftes Fischsterben im Malawisee
Berlin, 8. Januar (IPS/SB*) - Mit großen Erwartungen hatte die malawische Regierung im April 2007 eine Lizenz zum Uranabbau vergeben und zwei Jahre darauf die Eröffnung der Kayelekera-Uranmine gefeiert. Fünf Jahre später macht sich jedoch Ernüchterung breit. Die erhofften Einnahmen sind ebenso ausgeblieben wie dauerhafte Arbeitsplätze und eine nennenswerte infrastrukturelle Aufwertung der Region.
ARGENTINIEN: Kleine Beträge mit großer Wirkung - Nachhaltigkeitsprojekte erleichtern Leben im armen Nordosten
Von Fabiana Frayssinet – Mit Bild Bonpland, Argentinien, 30. Dezember (IPS) – Die Sommer im Nordosten Argentiniens sind heiß und feucht. An den Nachmittagen gönnen sich die Bewohner gern einen 'tereré', einen Matetee. Im Gemeindebezirk Bonpland in der Provinz Misiones können sie das Wasser für ihr Lieblingsgetränk inzwischen mit Hilfe von Solarboilern erhitzen.
PERU: Klimawandel gefährdet Kartoffelvielfalt und Ernährung der Quechua
Von Fabíola Ortiz – Mit Bildern Pisac, Peru, 29. Dezember 2014 (IPS) – Im peruanischen Andengebirgstal Sagrado de los Incas, gut 3.000 Meter über dem Meeresspiegel, bauen die Quechua-Indianer seit jeher Kartoffeln an. Doch die seit Tausenden von Jahren kultivierten Knollengewächse werden durch den Klimawandel in ihrer Existenz bedroht, und die Indigenen fürchten um ihre Ernährungssicherheit.
LATEINAMERIKA: 'Böden sind Verbündete im Kampf gegen den Hunger'
Von Marianela Jarroud – Mit Bildern Santiago, 23. Dezember (IPS) – Lateinamerika und die Karibik verfügen über die größten landwirtschaftlich nutzbaren Flächen der Welt. Gleichzeitig kommt es dort zu 14 Prozent der weltweiten Landverödung. Das Anfang Dezember ausgerufene UN-Jahr des Bodens 2015 bietet nun Gelegenheit, in der Region für bodenschonende Anbaumethoden zu werben, die für die Ernährungssicherheit unerlässlich sind.
INDIEN: Katastrophenschutzstudium am 'Zyklon-College' – Kinder von Fischern profitieren
Von Stella Paul – Mit Bild Nemmeli, Indien, 23. Dezember (IPS) – Auch nach einem Jahrzehnt erinnert sich der Fischer Raghu Raja aus dem südindischen Küstendorf Nemmeli noch haargenau an den Tag, als er dem verheerenden Tsunami entkam. An dem ruhigen Morgen des 26. Dezember sah er eine Wand aus Wasser wie in Zeitlupe auf sich zukommen. In Panik rannte Raja, damals noch ein Teenager, zu dem nahegelegenen zweistöckigen Gebäude, das bei Wirbelstürmen Schutz bieten soll. Von dort aus beobachtete er fassungslos, wie die Wogen sein Dorf unter sich begruben.
ABRÜSTUNG: Atomtest- und -bombenopfer fordern atomwaffenfreie Welt
Von Neena Bhandari – Mit Bild Sydney, 22. Dezember (IPS/IDN*) – Sue Coleman-Haseldine vom Volk der Kokatha-Mul war drei Jahre alt, als die Briten Atomwaffentests auf den Monte-Bello-Inseln vor der Westküste Australiens und auf dem Emu-Feld im Süden durchführten.
AUSTRALIEN: Klimalösungen mit Hilfe der Aborigines
Von Neena Bhandari – Mit Bildern Cairns, Australien, 18. Dezember (IPS) – William Clark Enoch ist in Far North Queensland in Australien aufgewachsen. Schon als Kind wusste er, dass Krebse beißen, wenn bestimmte Bäume blühen. Heute, als 51-Jähriger, beobachtet er, wie die Stürme in seinem Umfeld zunehmen, die Böden erodieren, Meere versauern und die Süßwasserreserven versalzen.
PERU: Wenn die Gletscher schmelzen – Gebirgsbewohner vor immensen Herausforderungen
Von Milagros Salazar – Mit Bildern Lima, 15. Dezember (IPS) – Schneebedeckte Berge und Eisfelder könnten in Peru, wo sich 70 Prozent aller Tropengletscher befinden, bald der Vergangenheit angehören. Die Menschen, die in und von diesen Ökosystemen leben, sehen sich bereits seit geraumer Zeit mit der Herausforderung konfrontiert, sich den verheerenden Folgen der Erderwärmung anzupassen.
KLIMA: Einflussnahme großer Ölkonzerne auf COP20 kritisiert – Aktivisten drängen auf Kapitalabzug aus Fossilenergieproduktion
Von Leehi Yona und Diego Arguedas Ortiz – Mit Bild Lima, Peru, 11. Dezember (IPS) – Am Rande der UN-Klimakonferenz COP20 in Peru, auf der auch die großen Erdöl- und -gaskonzerne nahezu allgegenwärtig sind, machen Aktivisten Front gegen den Einfluss der 'Schmutzlobby'.
INDONESIEN: Moore gehen vor - Neuer Präsident lässt Lizenzen für Palmölproduzenten überprüfen
Gastbeitrag von Jeff Conant von 'Friends of the Earth'/USA' – Mit Bild Jakarta, 10. Dezember (IPS) – Indonesiens neuer Staatspräsident Joko Widodo hat Ende November die Umwelt- und Forstbehörden in Jakarta aufgefordert, die Lizenzen für Unternehmen zu überprüfen, die Torfmoore in Ölpalmenplantagen umgewandelt haben. Sollte die Revision tatsächlich erfolgen, wäre damit ein entscheidender Schritt getan, um die Palmölproduktion in ihre Grenzen zu weisen und die für das Klima fatale Moorlandzerstörung aufzuhalten.
ABRÜSTUNG: Konferenz gegen Atomwaffen solidarisiert sich mit den Marshallinseln
Von Julia Rainer – Mit Bild Wien, 9. Dezember (IPS) – Im Vorfeld der Konferenz über die humanitären Folgen von Atomwaffen vom 8. bis 9. Dezember haben Friedensaktivisten aus aller Welt auf einem zivilgesellschaftlichen Forum in der australischen Hauptstadt den Marshallinseln im Zusammenhang mit einer Klage gegen die USA und acht weitere Atomwaffenstaaten vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag ihre Unterstützung zugesagt.
UN: Alle 17 Nachhaltigkeitsziele bleiben – Generalsekretär legt Bericht vor
Von Thalif Deen – Mit Bild New York, 9. Dezember (IPS) – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon wird nach eigenen Angaben an allen 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) festhalten, die die zwischenstaatliche Offene Arbeitsgruppe vorgelegt hat. Wie er in einem neuen Bericht betont, werden die Post-Millenniumsziele auf eine vermittelbare Weise formuliert und präzisiert.
KLIMA: Indigene fordern in Lima Anerkennung als Waldschützer
Von Milagros Salazar – Mit Bild Lima, Peru, 9. Dezember (IPS) – Am Rande der Verhandlungen der Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention (COP20) in Lima fordern Indigene die Anerkennung ihrer Landrechte und formelle Landtitel. Auch wollen sie erreichen, dass ihr nachhaltiger Umgang mit 'Mutter Erde' als Beitrag zur Abmilderung der Folgen des Klimawandels wertgeschätzt wird.
KLIMA: 'Was gut für die kleinen Inselstaaten ist, hilft dem gesamten Planeten' – Ländergruppe will als Bezugsgröße für globales Abkommen anerkannt werden
Von Desmond Brown – Mit Bildern Lima, Peru, 8. Dezember (IPS) – Die Chefunterhändlerin der zwischenstaatlichen 'Allianz kleiner Inselstaaten' (AOSIS), Ngedikes 'Olai' Uludong, ist mit einer konkreten Erwartungshaltung in die peruanische Hauptstadt Lima gekommen. Dort verhandeln die Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention (COP20) zurzeit über ein internationales Klimaabkommen. "Ein solches Vertragswerk muss unser Überleben sicherstellen", fordert sie.
KLIMA: Zukunft des Kyoto-Protokolls ungewiss – Afrikaner erbost Ratifizierungsunwilligkeit der Industriestaaten
Von Wambi Michael – Mit Bild Lima, 5. Dezember (IPS) – Auf der Klimakonferenz 2011 in Südafrika hatten afrikanische Staaten hart darum gekämpft, das Aus für das Kyoto-Protokoll auf afrikanischen Boden zu verhindern. Doch die Zukunft der Zusatzvereinbarung zur Klimarahmenkonvention (UNFCCC) ist ungewiss, weil die Industriestaaten die im Dezember 2012 in Doha beschlossene Verlängerung (Kyoto II) im Schneckentempo ratifizieren.
KLIMA: Treibhausgase durch umweltfreundliche Fahrweise drosseln - Japanisches Projekt macht Schule
Von Valentina Gasbarri New York, 4. Dezember (IPS/IDN) – Der Straßenverkehrssektor gehört zu den Hauptverursachern der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen. Um hier gegenzusteuern, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten wie etwa die Verschärfung von Abgasenormen und Investitionen in umweltschonende Fahrzeuge. Auch die Autofahrer können ihren Beitrag leisten, indem sie ihr Fahrverhalten ändern. In aller Welt durchgeführte Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Eco-Driving den Spritverbrauch und die Kohlendioxid-Emissionen eines Autofahrers um bis zu 20 Prozent senken kann.
UMWELT: Fracking expandiert weltweit – Umweltorganisation wirft USA intensive Lobbyarbeit vor
Von Carey L. Biron – Mit Bild Washington, 3. Dezember (IPS) – Multinationale Öl- und Gasunternehmen arbeiten laut einer neuen Studie der Umweltorganisation 'Friends of the Earth Europe' darauf hin, die weltweite Förderung von Schieferöl und –gas signifikant zu erhöhen.
KUBA: Biokohle aus invasiven Pflanzen für den Export
Von Ivet González – Mit Bildern Havanna, 3. Dezember (IPS) – In Kuba haben sich Pflanzen, die aus anderen Teilen der Welt eingeschleppt wurden und ein Problem für die einheimische Natur darstellen, zu einem vielversprechenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Aus den invasiven Arten wird zunehmend Biokohle für den Export erzeugt, die vor allem in Europa gefragt ist.
KLIMA: Mit 'Eco Drive' auf der Straße zur Nachhaltigkeit – Ökologisches Fahrverhalten soll Treibhauseffekt mindern
Von Valentina Gasbarri und Katsuhiro Asagiri New York, 2. Dezember (IPS/IDN*) – Auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York hat der zum neuen UN-Friedensbotschafter ernannte Schauspieler Leonardo DiCaprio Ende September vor etwa 120 vertretenen Staats- und Regierungschefs die Folgen des Klimawandels als die größte Gefahr für die Menschheit bezeichnet. Als er die Regierungen und den Privatsektor dazu drängte, unverzüglich und entschlossen zu handeln, betonte er, dass die Zukunft dieses Planeten von "der bewussten Evolution unserer Spezies" abhänge.
UN: Umweltgangstern das Handwerk legen – Interpol startet 'Infra-Terra'
Von Thalif Deen – Mit Bild New York, 2. Dezember (IPS) – Eine von Interpol angeführte und von den Vereinten Nationen unterstützte Koalition aus internationalen Organisationen dringt auf die Anerkennung einer neuen Kategorie von Straftätern: den Umweltverbrechern. Dieser Personenkreis, der mit Wilderei, dem illegalen Handel mit bedrohten Arten, dem Raubbau an den Wäldern oder anderer Verbrechen an der Natur in Verbindung gebracht wird, soll aufgespürt und mit schweren Strafen belegt werden.
PAPUA-NEUGUINA: Katastrophale Folgen des Holzeinschlags für arme ländliche Gemeinden
Von Catherine Wilson – Mit Bild Sydney, 2. Dezember (IPS) – In den südpazifischen Inselstaaten Papua-Neuguinea und Salomonen verschärft der illegale Holzeinschlag die Probleme der ländlichen Gemeinden. Der Verlust der tropischen Regenwälder steigert die wirtschaftliche Not, gefährdet die menschliche Sicherheit und führt zu Konflikten in den ländlichen Gebieten.
LATEINAMERIKA: Wassermangel kein großes Thema auf UN-Klimakonferenz in Lima – Aktivisten warnen vor Versorgungsengpässen
Von Emilio Godoy – Mit Bildern Mexiko-Stadt, 1. Dezember (IPS) – Obwohl Wasser zu den Opfern der globalen Erderwärmung zählt, wird ihm auf der UN-Konferenz (COP20) der Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) in der peruanischen Hauptstadt Lima kein hoher Stellenwert eingeräumt.
ARGENTINIEN: Exklusive Wohnsiedlungen in Flussauen erhöhen Überschwemmungsgefahr – Meist sind die Armen die Opfer
Von Fabiana Frayssinet – Mit Bildern Buenos Aires, 26. November (IPS) – Der Bau von geschlossenen Wohnanlagen für die Reichen in Feuchtgebieten und Flussniederungen in der Umgebung der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires greift in die empfindlichen Ökosysteme ein und verursacht heftige Überschwemmungen. Davon sind vor allem die Armensiedlungen betroffen.
INDIEN: Frauen in Westbengalen trotzen Armut und Klimawandel – Eigene Getreidebank sichert Nahrung und Einkünfte
Von Manipadma Jena – Mit Bild Sundarbans, Indien, 28. November (IPS) – Der November ist der heikelste Monat für landlose Familien in den Sundarbans, dem größten zusammenhängenden Mangrovenwald der Welt im ostindischen Bundesstaat Westbengalen. In dieser Zeit finden die Menschen kaum Arbeit, und nur die Geldverleiher in den Dörfern machen gute Geschäfte. Die nächste Reisernte wird erst in einem Monat eingebracht und die Reispreise steigen.
ZENTRALAMERIKA: Klimawandel bedroht Landwirtschaft, Ernährung und Wasserversorgung – Staaten sollen Gefahren auf der COP20 Priorität einräumen
Von Diego Arguedas Ortiz – Mit Bildern San José, 27. November (IPS) – Beunruhigt über die negativen Folgen der globalen Erwärmung für die Landwirtschaft, Wasserversorgung und Nahrungssicherheit Zentralamerikas haben zivilgesellschaftliche Organisationen die Staaten der Region aufgefordert, diesen Herausforderungen auf der Vertragsstaatenkonferenz (COP20) der UN-Klimarahmenkonvention im Dezember in der peruanischen Hauptstadt Lima Priorität einzuräumen.
UGANDA: Natur schlägt zurück – Doch Regierung finanziell überfordert
Von Prossy Nandudu – Mit Bild Kampala, 24. November (IPS) - Allen Nambozo ist Gemüsebäuerin. Doch der heftige Regen, der im Oktober über dem Mount Elgon im ostugandischen Bezirk Bulambuli niederging und mehrere Wochen anhielt, riss ihren Salat, ihre Möhren und Bananenstauden in die Tiefe.
ARGENTINIEN: Unkonventionelle Öl- und Gasförderung befeuert Konflikt mit Indigenen
Von Fabiana Frayssinet – Mit Bild Campo Maripe, Argentinien, 19. November (IPS) – Im Südwesten Argentiniens schürt die Ausbeutung unkonventioneller fossiler Brennstoffe neuerliche Konflikte mit den dort lebenden indigenen Gemeinschaften. 22 Mapuche-Dörfer, die im Einzugsbereich der geologischen Formation Vaca Muerta liegen, werfen den Behörden vor, sie um ihr Mitspracherecht gebracht zu haben.
KLIMA: Ein Klimaabkommen, 195 Autoren – 'Horrendes Arbeitspensum' für COP20-Unterhändler in Lima
Von Stephen Leahy – Mit Bildern Uxbridge, Kanada, 18. November (IPS) – Im Vorfeld der Konferenz der 195 Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention (COP20) im nächsten Monat in Lima sind die Erwartungen an die Unterhändler hoch, den ersten Entwurf eines neuen Klimaabkommens zustande zu bringen. Doch ähnelt das Vorhaben einem Buchprojekt, an dem 195 Autoren mitwirken. Ein weiteres Problem ist, dass die Verhandlungen der letzten fünf Jahre wenig ergiebig waren und außer einer Gliederung und einiger grob skizzierter 'Kapitel' nichts vorhanden ist.
LATEINAMERIKA: Abkehr von der Kohle gefordert - Region soll Führungsrolle bei Klimaschutz einnehmen
Von Fabiola Ortiz – Mit Bild Rio de Janeiro, 17. November (IPS) – Wenn im Dezember in Peru auf der 20. Konferenz der Vertragsstaaten (COP20) der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) die Fortschritte im globalen Kampf gegen die Erderwärmung analysiert werden, wird Lateinamerika einige Erfolge vorweisen können. Doch die Dekarbonisierung der Wirtschaft bleibt auch für diese Weltregion eine der größten Herausforderungen im Kampf gegen den Klimawandel.
KARIBIK: Kleine Inselstaaten suchen vor Klimagesprächen nach Konsens – Jamaika stellt Industrieländern Bedingungen
Von Desmond Brown – Mit Bild Kingston, Jamaika, 14. November (IPS) – Während der Countdown für das letzte große Klimaschutztreffen in diesem Jahr läuft, hat ein hochrangiger Beamter der Vereinten Nationen die Allianz der kleinen Inselentwicklungsstaaten (AOSIS) aufgefordert, innovativ zu agieren, um Fortschritte zu erreichen.
INDIEN: Entwicklung nach Tsunami – Inklusion und das Wissen um den Wert von Mangroven verhelfen Volk der Irula zu einem besseren Leben
Von Malini Shankar – Mit Bild Pichavaram, Indien, 14. November (IPS) – Bald 14 Jahre ist es her, dass der Tsunami den Anrainern des Indischen Ozeans Tod und Verderben brachte. 230.000 Menschen starben und Millionen weitere wurden ihrer Existenzgrundlagen beraubt. Während viele Betroffene bis heute mit den Folgen der Tragödie vom 26. Dezember 2004 zu kämpfen haben, gibt es eine kleine Volksgruppe im Süden Indiens, die der Riesenwelle ein besseres Leben verdankt.
SÜDLICHES AFRIKA: Elefanten und Nashörner akut bedroht – Grenzüberschreitende Schutzprojekte sollen Wilderern das Handwerk legen
Von Mabvuto Banda – Mit Bild Lilongwe, 13. November (IPS) – "Wir sind unterbezahlt und haben keine Gewehre. Und in den meisten Fällen sind uns die Wilderer zahlenmäßig überlegen", sagt Stain Phiri, Wildhüter in dem etwa 400 Quadratkilometer großen Schutzgebiet Vwaza in Malawi.
EL SALVADOR: Rechtliches Vakuum begünstigt Wasserkonflikte
Von Edgardo Ayala – Mit Bild Tacuba, El Salvador, 13. November (IPS) – In El Salvador haben Abgeordnete des rechten Lagers die Ratifizierung einer Verfassungsreform verhindert, die der Bevölkerung des zentralamerikanischen Landes ein Menschenrecht auf Wasser garantieren soll. Auch Versuche, den Zugang zu der kostbaren Ressource mit Hilfe eines Gesetzes zu demokratisieren, stoßen auf Widerstände.
PHILIPPINEN: Langsamer Wiederaufbau nach Taifun 'Haiyan' – Regierung wird Untätigkeit vorgeworfen
Von Diana Mendoza – Mit Bild Manila, 12. November (IPS) – Viele Menschen rieben sich aus Unmut über den schleppenden Wiederaufbau auf den Philippinen nach dem Wirbelsturm 'Haiyan' mit Schlamm ein. Andere entzündeten Kerzen in Lampions oder ließen weiße Tauben und Ballons aufsteigen, um der Toten zu gedenken und für Kraft zu beten. Wieder andere begaben sich zu einem großen Gräberfeld mit weißen Kreuzen, um Blumen niederzulegen und zu trauern.
KLIMA: Warum die G20-Staaten den Klimawandel subventionieren
Ein Kommentar von Shelagh Whitley* - Mit Bildern London, 12. November (IPS) – Kurz nachdem der Weltklimarat IPPC besonders eindringlich auf die Notwendigkeit hingewiesen hat, den größten Teil der vorhandenen Öl-, Gas- und Kohlereserven im Boden zu belassen, zeigt ein neuer Bericht, dass die Regierungen diese Warnungen offenbar in den Wind schlagen und auch weiterhin die Exploration fossiler Brennstoffe subventionieren.
ANTIGUA UND BARBUDA: Auf Graswurzelebene auf den Klimawandel reagieren
Von Desmond Brown – Mit Bild Gunthorpes, Antigua und Barbuda, 11. November (IPS) – Die Sorge um den Erhalt der Ernährungssicherheit hat zwei Gemeindegruppen im karibischen Inselstaat Antigua und Barbuda zur Mobilisierung der lokalen Bevölkerung veranlasst. Die Menschen sollen sich in diesem Sinne aktiv an Klimaanpassungs- und –schutzmaßnahmen in der Landwirtschaft beteiligen.
BANGLADESCH: Überschwemmungen im Norden – Hütten von Flussinselbewohnern werden höher gelegt
Von Naimul Haq Kurigram, Bangladesch, 5. November (IPS) – Im Norden von Bangladesch haben die seit August anhaltenden, heftigen Monsunregen die mächtigen Ströme Brahmaputra, Dharla und Teesta über ihre Ufer treten lassen. Besonders hart von den Überschwemmungen betroffen sind die 50.000 bis 70.000 Bewohner von Flussinseln, die aus Sedimentablagerungen entstanden sind.
CHILE: Mit Phytotechnologie die Schäden der Bergbauindustrie neutralisieren – Forscherteam zielt auf Dekontaminierung von Böden und Gewässern
Von Marianela Jarroud – Mit Bildern Santiago, 4. November (IPS) – Die Bergbauindustrie ist ein Eckpfeiler der chilenischen Wirtschaft. Die Beseitigung der dabei anfallenden Rückstände gehört zu den größten Herausforderungen des Sektors. Ein Phytotechnologieprojekt könnte dazu beitragen, zumindest einen Teil der Schäden zu neutralisieren.
BERGBAU: Kanada wegen Menschenrechtsverbrechen in Lateinamerika am Pranger – Anhörung vor internationaler Menschenrechtskommission
Von Carey L. Biron Washington, 31. Oktober (IPS) – Die Interamerikanische Menschenrechtskommission (IACHR) ist derzeit mit Vorwürfen gegen Kanada befasst, Übergriffe kanadischer Bergbaukonzerne in lateinamerikanischen Staaten zu ignorieren. Bei der Anhörung am 28. Oktober am IACHR-Sitz in Washington wurde zudem kritisiert, dass den Opfern der einflussreichen Bergbauindustrie in Übersee der Zugang zum kanadischen Rechtssystem versperrt sei.
ST. VINCENT UND DIE GRENADINEN: Klimafest werden – Land will aus alten Fehlern lernen
Von Desmond Brown – Mit Bildern Pastures, St. Vincent, 31. Oktober (IPS) – Schon mehrfach hat Glenda Williams mitansehen müssen, wie ihre Heimatgemeinde Pastures in dem Karibikstaat St. Vincent und die Grenadinen bei Stürmen überflutet wurde. Die letzten beiden Unwetter seien jedoch noch "schlimmer und angsteinflößender" gewesen, als alles, was sie bis dahin gekannt habe.
INDIGENE: Landrechte weiterhin ignoriert
Von Amantha Perera – Mit Bild Colombo/Bali, 30. Oktober (IPS) – Die Missachtung indigener Landrechte kostet Unternehmen jedes Jahr Millionen US-Dollar, die traditionellen Landeigentümer oftmals das Leben. Wie aus einem am 30. Oktober veröffentlichten Bericht der 'Rights and Resources Initiative' (RRI) mit Sitz in Washington hervorgeht, werden riesige Waldflächen und Schutzgebiete in Schwellenländern ohne vorherige Rücksprache mit den dort seit Generationen lebenden indigenen Gemeinschaften kommerziell genutzt.
PANAMA: Bußgeldbescheid für lokale Niederlassung von US-Biotech-Firma – Behörden bemängeln Regelverstöße im Zusammenhang mit Gen-Lachs-Zuchtplänen
Von Carey L. Biron – Mit Bild Washington, 30. Oktober (IPS) – Die Behörden in Panama haben die Niederlassung eines US-Biotech-Unternehmens im Zusammenhang mit Plänen, in dem zentralamerikanischen Land Gen-Lachs für den US-Markt zu züchten, mit einem Bußgeld belegt.
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Das Magazin wird vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung herausgegeben
 
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Die Welthungerhilfe leistet Hilfe aus einer Hand: von der schnellen Nothilfe nach einer Katastrophe bis zu langfristigen Projekten mit einheimischen Partnern.
 
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Friedricht Ebert Stiftung
Die Friedrich- Ebert- Stiftung (FES) wurde 1925 als politisches Vermächtnis des ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert gegründet
 
SEF
Die Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) ist eine überparteiliche und gemeinnützige Einrichtung, die 1986 auf Initiative von Willy Brandt unter der Mitwirkung des damaligen Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten Johannes Rau gegründet wurde.