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KUBA: Der Mensch im Mittelpunkt - Ein Bauernhof schreibt Erfolgsgeschichte
Von Ivet González
Havanna, 22. Mai (IPS) – "Was hier zählt, ist der Mensch", meint der Agronom Miguel Ángel Salcines von der kubanischen Agrarkooperative 'Vivero Alamar'. "Wir bieten flexible Arbeitszeiten, eine vergleichsweise gute Bezahlung, Weiterbildungsmöglichkeiten und vieles mehr", fügt er hinzu. "Dadurch gelingt es uns, Fachkräfte, die für die Produktion hochwertiger Lebensmittel so wichtig sind, an unser Unternehmen zu binden."
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KULTUR: Vom Humor zum Dialog – Cartoonisten werben in Cannes für Frieden
Von A.D. McKenzie
Cannes, 22. Mai (IPS) –Die meisten Kinofans wissen inzwischen, dass der Schauspieler Leonardo DiCaprio zu den Filmfestspielen nach Cannes gekommen ist. Dass aber auch die Cartoonisten Willis aus Tunesien und Kichka aus Israel da gewesen sind, ist dagegen weniger bekannt.
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MALAWI: Weniger Wasser, weniger Fisch - Malawi-See unter Druck
Von Mabvuto Banda
Lilongwe, 22. Mai (IPS) - Lloyd Phiri, ein Fischer aus der Senga-Bucht an den Ufern des Malawi-Sees in Zentralmalawi, beobachtet mit Sorge den Rückgang seiner Fänge. In den letzten Jahren hat er 80 Prozent weniger Fisch in den Netzen. Waren vor vielen Jahren 5.000 Fische am Tag die Norm, kann er inzwischen froh sein, wenn er mit einem Fünftel dieser Menge nach Hause kommt.
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MALAYSIA: Massenproteste nach den Wahlen – Kein Ende in Sicht
Von Baradan Kuppusamy
Kuala Lumpur, 22. Mai (IPS) – Fast drei Wochen nach den allgemeinen Wahlen dauern die Proteste gegen den Sieg der regierenden Nationalen Front ('Barisan-Nasional' – BN) an. Analysten zufolge ist es dem regierenden Ministerpräsidenten Najib Tun Razak am 5. Mai zwar gelungen, den Wahlkampf erneut für sich zu entscheiden, doch stehe er zunehmend als Verlierer da.
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IRAK: In der Hölle träumen Christen vom Paradies – Forderung nach autonomer Region
Von Karlos Zurutuza
Bashiqa, Irak, 22. Mai (IPS) – Luis Shabi erinnert sich gern an sein neunjähriges Noviziat in Rom und an "eine fantastische Autoreise durch Europa", bevor 1969 in den Irak zurückkehrte. "Das waren die guten Zeiten", seufzt der chaldäische Erzbischof von Bagdad.
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UMWELT: Zugvögeln droht Ausrottung – Habitate zunehmend durch Menschen zerstört
Von Silvia Romanelli
New York, 21. Mai (IPS) – Zugvögel sind so stark bedroht wie nie zuvor. Mehrere Arten könnten bereits in den nächsten zehn Jahren ausgerottet werden. Vor dem Internationalen Tag für Biodiversität am 22. Mai, der sich in diesem Jahr auf Wasserressourcen konzentriert, fordern Experten eine größere länderübergreifende Zusammenarbeit bei der Suche nach nachhaltigen und kosteneffizienten Lösungen für die Probleme des Artenverlustes und der Umweltschädigung.
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BANGLADESCH: 'Keine Rückkehr in die Todesfalle' – Überlebende des Savar-Unglücks melden sich zu Wort
Von Naimul Haq
Dhaka, 21. Mai (IPS) – "Es war dunkel und heiß und überall dieser erstickende Staub. Es roch nach Verwesung", berichtet Nasima, die bis zu ihrer Rettung vier Tage lang unter den Trümmern des zusammengestürzten Fabrikgebäudes im bangladeschischen Savar begraben war. Bergungsteams fanden sie und vier weitere Kolleginnen zwischen der fünften und sechsten Etage der achtstöckigen Textilfabrik in der Vorstadt von Dhaka.
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INDIEN: Verstümmelung und Tod – Tausende Landminen bedrohen Kaschmirer
Von Athar Parvaiz
Srinagar, Indien, 21. Mai (IPS) – Aadil Khan und seine beiden Geschwister spielten hinter ihrem Elternhaus in Diver, 110 Kilometer nördlich der Hauptstadt des indischen Teils von Kaschmir, als mit einem Schlag ihr junges Leben und das ihrer Eltern in Trümmern lag. Sie stießen auf eine Landmine, die sie für ein Spielzeug hielten.
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MALI: Warnung vor Finanzhilfe-Flut
Von Daan Bauwens
Brüssel, 21. Mai (IPS) – Die internationale Gemeinschaft hat Mali 3,25 Milliarden Euro für den Wiederaufbau zugesagt. Experten warnen allerdings davor, dass das Land so viel Hilfe gar nicht aufnehmen könne. Andere Stimmen fordern von den Geberstaaten mehr Druck, um das westafrikanische Land zur Einhaltung der Menschenrechte zu bewegen.
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LIBYEN: Ethnische Minderheiten gewährleisten brüchigen Frieden
Von Rebecca Murray
Südlibyen, 21. Mai (IPS) – Kaltoum Saleh, ein Mitglied der ethnischen Tebu, macht derzeit ihr Abitur an einem Gymnasium in der abgelegenen libyschen Wüstenstadt Ubari nahe der Grenze zu Algerien. Wie die 18-Jährige berichtet, wurde ihre Gemeinschaft während der jahrzehntelangen Herrschaft von Ex-Diktator Muammar al Gaddafi diskriminiert. "Jetzt fühle ich mich endlich wie eine Libyerin."
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